1. Startseite
  2. Stadt Gießen

Grüne fordern: »Kontakte reduzieren«

Erstellt: Aktualisiert:

Gießen (red). Der Stadtverband der Grünen ruft angesichts der erstmaligen Überschreitung einer 7-Tage-Inzidenz von 500 sowie des weiter raschen Anstiegs an Corona-Fällen in Gießen dazu auf, nicht notwendige Kontakte zu reduzieren.

»Des Weiteren legen wir allen noch ungeimpften Menschen nahe, ein Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt ihres Vertrauens zu suchen und ihre bisherige Entscheidung hinsichtlich einer Impfung zu überdenken. Nur so schaffen wir es, die Pandemie endlich hinter uns zu lassen«, wird in einer Pressemitteilung betont. Darüberhinaus kritisieren Bündnis90/Die Grünen die als »Spaziergänge« ausgegebenen Demonstrationen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. »Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut unserer demokratischen Gesellschaft und muss allen offen stehen, auch wenn die dort vertretenen Positionen den unseren grundlegend widersprechen. Die Nicht-Einhaltung von Auflagen zum Infektionsschutz zeugen jedoch von einer unerträglichen Gleichgültigkeit gegenüber den vielen, die an Corona verstorben sind oder gesundheitliche Schäden erleiden mussten«. Eine rote Linie werde endgültig überschritten, wenn man sich, wie zuletzt in Wetzlar, mit Faschisten und Demokratiefeinden gemein mache. »Auch wenn ein paar wenige versuchen, ein anderes Bild zu zeichnen, stellen wir fest: Gießen hält zusammen. Wir danken allen, die sich an die derzeitigen Regeln halten und Eigenverantwortung zeigen. Außerdem danken wir dem medizinischen Personal für die intensive und ausdauernde Arbeit in diesen Zeiten.«

Auch interessant