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Heidt-Sommer: Solidarität mit Mitarbeitern

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Gießen (red). Der Warenhauskonzern Galeria Karstadt-Kaufhof hat angekündigt, erneut ein insolvenzrechtliches Schutzschirmverfahren zu beantragen, um das Unternehmen zu sanieren. Von angekündigten betriebsbedingten Kündigungen wären etwa 200 Mitarbeiter am Standort Gießen betroffen. Dazu erklärt die Gießener SPD-Landtagsabgeordnete Nina Heidt-Sommer:

»Die Gießener SPD steht an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Filiale im Seltersweg.« Die Ankündigung eines Schutzschirmverfahrens treffe die Mitarbeitenden dort besonders, da deren Haus im Vergleich gut dastehe und gute Zahlen schreibe.

Heidt-Sommer sieht die Hauptverantwortung für einen sozialverträglichen Sanierungsprozess beim Eigentümer. Dieser müsse seiner unternehmerischen Verantwortung gerecht werden und das im Sinne der Mitarbeiter: »Außerdem erwarte ich, dass auch die hessische Landesregierung ein starkes politisches Signal sendet und aktiv Beistand und Unterstützung für die Beschäftigten anbietet. Der hessische Wirtschaftsminister muss im Gespräch mit der Arbeitnehmer:innenvertretung und dem Vorstand des Unternehmens seinen Beitrag leisten, um all jenen, die nun erneut um ihren Arbeitsplatz fürchten müssen, eine positive Perspektive zu eröffnen.«

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