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Hochbeetbau kurzerhand in Clubhaus verlegt

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Die Kinder haben tatkräftig beim Bau geholfen. Foto: Czernek © Czernek

Gießen (bcz). Das Sommerfest am Samstagnachmittag hatten sich die Mitglieder des Pfadfinderstamms »Deutschritter Gießen« auch anders vorgestellt: Alle vier Altersgruppen wollten gemeinsam zwei Hochbeete bauen, um den Jüngsten unter ihnen auf Dauer die Möglichkeit zu eröffnen, selbst ein wenig zu gärtnern.

Leider machte das Wetter diesen Überlegungen einen Strich durch die Rechnung. Daher entschlossen sich die Gruppenleiterinnen, das kleinere der geplanten Beete einfach im Innenraum des Clubhauses an der Liebigshöhe zu bauen. Mit tatkräftiger Unterstützung der Jüngsten wurde das Beet zusammengezimmert. Der Aufbau des größeren Beets wurde somit auf trockeneres Wetter verschoben.

Kindgerechte Höhe

»Mit einer Höhe von 60 Zentimetern ist das Beet nicht so hoch wie herkömmliche Hochbeete. Das machen wir bewusst, damit unsere Kleinen dort auch selbst etwas anpflanzen, pflegen und ernten können, ohne fremde Hilfe«, sagte Sandra Moritz vom Leitungsteam des Stamms. »Besonders dankbar sind wir über die Materialspenden von den beiden Bauhaus-Filialen Wetzlar und Gießen, die uns damit tatkräftig unterstützt haben«, ergänzte Moritz. Im Unterschied zu den katholisch geprägten Georgspfadfindern sind die Pfadfinder der »Deutschritter« überkonfessionell orientiert. Die rund 30 aktiven Mitglieder des Gießener Stamms haben zum Ziel, Kindern und Jugendlichen ab drei Jahren Natur und Umwelt näherzubringen. Die Hochbeete passen genau in diesen pädagogischen Grundsatz der Gruppe. In Gießen gibt es vier Altersgruppen, die sich regelmäßig, meistens einmal die Woche, auf deren Clubgelände treffen.

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