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Höhere Belastung, höherer Beitrag

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Gießen (red). 2021 war, wie auch schon 2020, durch Corona geprägt und unter den damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben litt besonders der Tanzsport als Paarsport, schilderte Vorsitzender Alfons Schwake den Mitgliedern des Gießener Tanz-Clubs 74, die zur Jahreshauptversammlung erschienen waren.

Die sich laufend ändernden Vorgaben durch die Politik mit meistens sehr kurzen Vorlaufzeiten hätten hohe Anforderungen an die Organisation des Clublebens gestellt. Mitte des Jahres war es dann möglich, den normalen Trainingsbetrieb wieder aufzunehmen.

Die eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit des Clubheims verhinderte, zusätzliche Aktivitäten zu entfalten. So konnten keine Workshops abgehalten werden, die im Jahr zuvor sehr erfolgreich verliefen und nicht unwesentlich dazu beitrugen, dass der Mitgliederbestand nahezu unverändert blieb, wie Schwake weiter ausführte.

Sportwartin Nicole Bachelier hatte im ersten Halbjahr einen ruhigen Aufgabenbereich und war trotz der Tatsache, dass das Wettbewerbsgeschehen erst Mitte des Jahres langsam wieder hochgefahren wurde, mit der Organisation der Belegungszeiten des Clubheims gut ausgelastet.

WM-Teilnahme

Da das europäische Ausland etwas schneller mit der Öffnung der Hallensportstätten war, tanzten GTC-Paare auf internationalem Parkett. Höhepunkt war die WM-Teilnahme von Manfred und Traudel Dort sowie Alfons und Beatrix Schwake auf Sardinien.

Andreas Schmidt als Präsident der Lahn-River-Wheelers verdeutlichte nochmals, dass die Square-Dancer von den Einschränkungen besonders betroffen waren, da hier das Abstandsgebot nicht einzuhalten ist. Deswegen war der Neustart in den gewohnten Übungsbetrieb besonders schwer. Die sonst üblichen Freundschaftsbesuche anderer Square-Dance-Clubs fanden nicht statt. Aber die Hoffnung besteht, dass diese Kontaktmöglichkeiten in diesem Jahr wieder aufgenommen werden können.

Jugendwart Peter Hesse hatte mit der Ausrichtung der Rock’n’Roll-Trainingswoche im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Gießen Glück, in eine Zeit der Lockerung zu kommen. So war die Beteiligung sehr gut und neue Kinder konnten für R’n’R begeistert werden. Für Mitte dieses Jahres ist die Ausrichtung eines R’n’R-Breitensportturniers geplant. Hier erhält der Nachwuchs die Chance, sich unter Wettbewerbsbedingungen zu beweisen. Die Jugendversammlung hatte Peter Hesse als Jugendwart wieder gewählt. Chiara Veit wurde neue Jugendsprecherin.

Als Schatzmeister präsentierte Andreas Schmidt die finanzielle Situation und wies darauf hin, dass durch die hohe Auslastung des Clubheims und verschärfter Hygienemaßnahmen finanzielle Belastungen hinzugekommen sind, die nur durch zusätzliche Einsparungen aufgefangen werden konnten. Der für 2022 vorgestellte Haushaltsplan fand die einhellige Zustimmung der Versammlung.

Allerdings geben die Rahmenbedingungen Anlass zur Sorge, dass die dem Haushaltsplan zugrunde gelegten Annahmen teilweise nicht gehalten werden können. Dies veranlasste den Vorstand, den Mitgliedern eine maßvolle Beitragserhöhung vorzuschlagen und somit die sich jetzt schon abzeichnenden zusätzlichen Belastungen abfedern zu können. Nach eingehender Diskussion erteilte die Versammlung ihre notwendige Zustimmung.

Der Vorstand

Die anstehenden Vorstandswahlen bestätigten die bisherigen Verantwortlichen einstimmig in ihren Ämtern: Alfons Schwake Vorsitzender, Markus Mudrak stellvertretender Vorsitzender, Andreas Schmidt Schatzmeister, Nicole Bachelier Sportwartin, Thorsten Olemotz Schriftführer, Ekkehard Wuttke Pressewart, Peter Hesse Jugendwart, Julia Sauer Jugendwartin, Vivien-Noelle Becker Organisationswartin und Silke Müller Beisitzerin.

In Abwesenheit geehrt wurden für 25-jährige Mitgliedschaft Heribert und Gisela Hinderfel sowie Katrin Niedermayer.

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