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Hohe Würdigung für »Ehrenamt im Schatten«

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Ingelore Guldenmeister (re.) und Claudia Odebrecht-Söhngen. Foto: Hartmann © Hartmann

Gießen/ Braunfels (red). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Ingelore Guldenmeister und Claudia Odebrecht-Söhngen das Bundesverdienstkreuz für ihren über 30-jährigen Dienst bei der Ökumenischen Telefonseelsorge Gießen-Wetzlar zuerkannt.

Die Leiterin der Dienststelle in Gießen, Pfarrerin Martina Schmidt, sagte in einer Feierstunde für die beiden Braunfelserinnen, sie habe die beiden für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen, weil sie es beeindruckend finde, dass sie sich über drei Jahrzehnte freiwillig den Schattenseiten des Lebens aussetzten. »Über drei Jahrzehnte habt Ihr Mut gemacht, getröstet und Hoffnung gegeben.« Auch die Telefonseelsorge als solche werde mitgeehrt, äußerte Schmidt. Der Bundespräsident bringe mit der Ehrung zum Ausdruck, dass er die diskrete und verborgene Arbeit vieler Ehrenamtlicher wahrnehme und sie als ehrwürdig ansehe.

Der Dienst am Telefon sei sehr herausfordernd, da man nie wisse, welches Thema als nächstes komme und in welcher Not sich der Anrufer gerade befinde. Als »Ehrenamt im Schatten« sei es umso mehr zu würdigen, so Wolfgang Schuster, Landrat des Lahn-Dill-Kreises in seiner Laudatio.

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