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»Ich sehe was, was du nicht siehst«

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Gießen (red). Menschen bewegen ihre Augen über 100 000 mal am Tag - öfter als ihr Herz schlägt. Ein Grund dafür liegt darin, dass wir nur die Bereiche in unserer Umgebung scharf sehen, auf die wir unseren Blick richten. Doch was bestimmt, wohin wir schauen und welchen Objekten wir eher Beachtung schenken?

Neue Ergebnisse der Sehforschung zeigen, dass zwei Menschen, die dasselbe Bild betrachten, ihre Augen ganz unterschiedlich bewegen. Was wir sehen, bestimmt also nicht nur das Bild vor uns. Was wir sehen, hängt auch vom Betrachter ab.

Um welche Unterschiede es sich handelt, wie neue Erkenntnisse bei der Diagnose neurologischer Erkrankungen helfen können und was ein neues Exponat im mathematischen Mitmachmuseum mit all dem zu tun hat, erklären die zwei jungen, aber bereits sehr renommierten Wahrnehmungsforscher Ben de Haas und Marcel Linka der Justus-Liebig-Universität im Mathematikum.

Der Vortrag »Ich sehe was, was du nicht siehst« findet am kommenden Mittwoch, 23. November, ab 19 Uhr im Mathematikum statt. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

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