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Ideensuche für den sicheren Heimweg

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Gießen (red). Was benötigen Gießenerinnen und Gießener, um sich in Gießen sicher zu fühlen? Diese Frage beschäftigt das Büro für Frauen- und Gleichberechtigung der Stadt sowie die städtischen Koalitionsfraktionen aus Bündnis 90/Die Grünen, SPD und Gießener Linke. Gemeinsam haben sie daher eine Befragung unter giessen-direkt.de initiiert.

Hier können Bürgerinnen und Bürger ab sofort mitteilen, was sie benötigen oder wünschen, um sich - vor allem auf dem nächtlichen Nach-Hause-Weg - sicher(er) zu fühlen. Die Einträge sollen im Anschluss in die Erarbeitung von Konzepten, die zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens beitragen, einbezogen werden.

»Die persönlichen Erfahrungen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger sind für uns unentbehrlich, um passende und zielgerichtete Konzepte zu erarbeiten«, erklären Jana Widdig (Bündnis90/Die Grünen), Katarzyna Bandurka (SPD) und Melanie Tepe (Gießener Linke).

Die Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten und auch die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sei in der Stadtplanung schon seit Langem etabliert. Ob ein öffentlicher Raum sicher wirkt, könne von verschiedenen Aspekten beeinflusst werden.

Dazu gehören beispielsweise die Gestaltung, persönliche Erfahrungen oder die Frage, wie belebt ein Ort ist. Die Maßnahmen zur Verbesserung des Sicherheitsempfindens seien daher sehr vielfältig. »Einerseits gibt es Maßnahmen, die die Stadtplanung betreffen wie zum Beispiel die Verbesserung der Beleuchtungssituation. Andererseits gibt es Maßnahmen wie das Empowerment gesellschaftlicher Gruppen«, erklärt Friederike Stibane, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Gießen.

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