"Ignatz" bläst in Gießen Trampolin weg

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GIESSEN - (fod). Sturmtief "Ignatz" hat am Donnerstag auch in und rund um Gießen ziemlich gewütet. Durch heftige Windböen, die bis zu über 80 Stundenkilometer erreichten, wurde so einiges durcheinandergewirbelt. Vor allem aber hatte die Feuerwehr gut zu tun. Allein von 7 Uhr morgens bis um 13 Uhr, als es am stürmischsten zuging, wurden die Kräfte zu 17 Einsatzstellen gerufen, berichtete auf Nachfrage Marcus Holle, Sachbereichsleiter bei der Berufsfeuerwehr.

Neun dieser Einsätze betrafen Bäume, wovon einer auf ein Auto gefallen war und es beschädigte. Des Weiteren musste ein großer umgestürzter Baum, der für einige Zeit die Rodheimer Straße blockierte, zersägt und abtransportiert werden, und galt es im Leihgesterner Weg ein Zelt zu sichern, das wegzufliegen drohte. Letzteres Schicksal erlitt dagegen im Wettenbergring ein Trampolin, das die Feuerwehrleute dann wieder zurückbrachten. Zudem half die Berufsfeuerwehr auf der Brücke der A 45 bei Langgöns den Kollegen, einen umgekippten Kleintransporter aufzurichten und abzuschleppen.

Auch der Regionalverkehr der Bahn wurde von "Ignatz" nicht verschont. Nachdem zwischen Butzbach und Bad Nauheim ein Baum auf die Gleise gestürzt war, kam es bei den Nord-Süd-Verbindungen zu Verspätungen und wenigen Zugausfällen, die sich auch auf angrenzende Streckennetze auswirkten, teilte eine Bahnsprecherin mit.

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