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In frühkindliche Bildung investieren

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Klein und Groß freuen sich über den schönen Preis. Foto: Jung © Jung

Das erfolgreiche Abschneiden der AWO-Kita in Gießen-Rödgen wurde am Freitag ausgiebig gefeiert. Außerdem gab es allerlei lobende Worte von Vertretern des Bildungsministeriums.

Gießen (kg). Sichtlich stolz sind alle Beteiligten über den zweiten Platz beim Deutschen Kita-Preis, den die AWO-Kindestagesstätte Rödgen in der Kategorie »Kita des Jahres« erreichte. Schon im Mai gab es neben der bunten Trophäe einen Scheck von 10 000 Euro durch Familienministerin Lis Paus. Am Freitag feierte man zu Hause im Garten der Kita das schöne Ereignis mit einigen Gästen. In Vertretung für Staatssekretärin Anne Janz kam die Referentin für frühkindliche Bildung aus dem Ministerium für Soziales und Integration, Elisa Martini, und übermittelte auch die Grüße von Sozialminister Kai Klose.

»Ich fühle mich geehrt, stellvertretend für die AWO-Kita und das Familienzentrum offiziell den Preis entgegenzunehmen«, sagte die strahlende Leiterin Beate Diehl. Sie dankte dem Deutschen Kitapreis, dass dieser den Blick auf frühkindliche Bildung lenke und diese damit in den Fokus der Gesellschaft rückt. Die Kita-Leiterin weiter: »Ich wünsche mir, dass dieser Preis dazu beiträgt, dass unsere Gesellschaft erkennt: Frühkindliche Bildung prägt unser aller Leben heute und vor allen Dingen in der Zukunft. Das, was wir kleinen Menschen mit auf ihre Reise geben, ist entscheidend für das Miteinander in den nächsten Jahrzehnten.« Jede Investition in frühkindliche Bildung spare Ressourcen in der Zukunft und präge die Gesellschaft von morgen. Das gesamte Team habe mit viel Spaß und Freude mitgemacht. Diehl erwähnte auch den Kooperationspartner, Landwirt Konstantin Becker, der einen wertvollen Beitrag leistete.

In der derzeitigen besonderen gesellschaftlichen Situation sei es wichtig, dass es noch Orte gibt, wo Kindern und ihren Familien Orientierung und Resilienz gezeigt werde und »nach wie vor nach vorne geguckt und das Mögliche möglich gemacht wird«, betonte die Vertreterin aus dem Ministerium. Das gesamte Team und die Kinder könnten froh sein, dass sie aus dem Pool von 1200 Bewerbungen ausgewählt wurden. Besonders habe die Jury beeindruckt, wie sehr sich die Betreuerinnen und Betreuer in der Arbeit am Team orientieren, zitierte sie aus der Bewertung. »Sie nehmen Kinder als eigenständige, kompetente Menschen an, die durch impulsgebende und vielfältige Lernorte selbstbestimmt und vertiefenden Interessen nachgehen können.«

»Eine wichtige Arbeit leisten Sie, das Kita-Team«, betonte Elisa Martini, »weil sie die Basis bilden, dass sich heranwachsende Generationen in der Welt von morgen erfolgreich behaupten.« Sie freute sich, dass ein Angebot ausgezeichnet wurde, das über Hessen hinaus eine Vorbildfunktion für andere Kitas einnehme. Stadträtin Gerda Weigel-Greilich sprach von einer »herausragenden Leistung« der Kita und beglückwünschte die Beteiligten. Sie betonte, die Stadt Gießen lege hohen Wert auf die Trägervielfalt der Einrichtungen und werde die Prozesse unterstützen.

Anschließend wurde die Plakette im Eingangsbereich angebracht und die Kinder freuten sich über Medaillen.

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