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In Wieseck: Drogen, Munition und Falschgeld

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Gießen (red). Zeugen meldeten am Samstag gegen 10.30 Uhr einen lautstarken Streit in einem Mehrfamilienhaus in der Straße am Erlenberg. Polizeibeamten gingen dem Hinweis nach und hörten aus der Wohnung aggressives Geschrei.

Auf Klingeln öffnete ein Mann, eine Frau mit einer blutenden Kopfwunde kam aus der Wohnung hinzu. Noch während der ersten Befragungen beschimpfte der Mann die Beamten, beleidigte sie und verhielt sich zunehmend aggressiv.

Weitere Polizeibeamte kamen zur Unterstützung und bemerkten, dass es sich bei der Frau um eine gesuchte Unfallverursacherin handelte. Sie steht im Verdacht, am Samstagmorgen gegen 9.10 Uhr in der Alten-Busecker-Straße von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Balkon geprallt zu sein. Den stark beschädigten Mercedes ließ sie zurück und flüchtete zu Fuß. Ob ihre Kopfwunde eine Folge des Unfalls ist, ist fraglich. Die Frau verweigerte jegliche Angaben, auch zu ihren Personalien. Bei der Suche nach ihrem Ausweis wehrte sie sich. Eine Beamtin erlitt leichte Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Wohnungsdurchsuchung an. Dabei fanden die Beamten unter anderem Schrotmunition, Nunchakus, Reste verschiedener Substanzen sowie Falschgeld. Insgesamt fertigten die Beamten sieben Anzeigen.

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