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Inspiriert durch John Lennon

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Von: Petra A. Zielinski

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Andreas Türck meldet sich mit einem emotionalen Musikprojekt zurück. Foto: Max Klein © Max Klein

Der gebürtige Gießener Andreas Türck meldet sich mit einem emotionalen Musikprojekt zurück. »I’m Sorry, John« heißt die neue Single.

Gießen . Lange war es ruhig um den bekannten Moderator Andreas Türck. Jetzt meldet sich der gebürtige Gießener mit einem emotionalen Musikprojekt zurück. »I’m Sorry, John« heißt die neue Single, mit der er auf die Dringlichkeit, eine bessere Welt für unsere Kinder zu schaffen, aufmerksam macht. Der an John Lennon gerichtete und seinem Sohn gewidmete Song hat nicht nur eine klare Botschaft, sondern ist auch ein echter Ohrwurm.

Wie sind Sie zur Musik gekommen?

Sicherlich durch meine Familie. Musik spielt schon seit ich denken kann eine wichtige Rolle in meinem Leben. Ohne diese Leidenschaft wäre ich sicherlich auch nicht in den Medien gelandet. Generell sind meine Eltern meine Vorbilder. Dennoch haben mich die Beatles - insbesondere John Lennon - sehr geprägt. Seine politischen und sozialen Statements beeindrucken mich nach wie vor. Leider sind sie heute wieder aktueller denn je.

Ihr letzter Song erschien Anfang der 2000er. Warum setzen Sie Ihre Musikkarriere erst jetzt fort?

In den letzten Jahren war ich hauptsächlich als Unternehmer im Bereich Digitalität und Nachhaltigkeit tätig. Den emotionalen Anstoß zu dem Song hatte ich, als John Lennons »Imagine« letztes Jahr 50 wurde. In dem Song träumt er von einer Welt ohne Ländergrenzen, für die man weder töten noch sterben muss. Die aktuelle Situation in der Welt ist besorgniserregend. Das macht mich sehr traurig. Es kann doch nicht sein, dass wir unseren Kindern so eine Welt hinterlassen. Dieses Gefühl wollte ich anhand eines Songs zum Ausdruck bringen.

Wie würden Sie Ihre Musikrichtung bezeichnen?

Die Songs, die ich bisher produziert habe, sind sicherlich dem Genre Pop zuzuordnen. Bei »I’m Sorry, John« haben wir uns sowohl beim Schreiben als auch bei der Produktion an dem Stil der Beatles orientiert.

Haben Sie den Song selbst geschrieben oder komponiert?

Den Song habe ich gemeinsam mit dem mehrfachen Echo-Preisträger Henrik Menzel geschrieben und produziert.

Sind weitere neue Titel geplant?

2001 erschien meine erste Single »Shining Star«. Das dazugehörige Album »Wishful Thinking« habe ich bisher nicht veröffentlicht. Aber eine EP mit ausgewählten Stücken daraus ist für Januar 2023 geplant.

An welchen Projekten arbeiten Sie aktuell?

Ich habe erst kürzlich erfolgreich eine von mir gegründete Firma im Bereich Influencer Marketing an die ProSieben Gruppe verkauft. Daher habe ich jetzt wieder mehr Zeit, über neue Projekte nachzudenken. Ich könnte mir gut vorstellen, in den nächsten Jahren wieder im Fernsehen zu moderieren. Mal sehen…

Sie leben mit Ihrer Familie im Hamburg. Welche Erinnerungen haben Sie an Gießen?

Ich habe in meiner Kindheit sehr viel Zeit in Gießen verbracht. An der Lahn, im Wald und sehr oft auch im Botanischen Garten. Ich bin nach wie vor sehr stark mit dieser Stadt verbunden. Gießen hat sich meines Erachtens sehr gut entwickelt. Die Universität und die jungen Menschen haben sicherlich viel dazu beigetragen.

Ihr Onkel, Edgar Nieber-gall, ist in Gießen kein Unbekannter. Arbeiten Sie auch mit ihm zusammen?

Ich habe eine tolle Beziehung zu meinem Onkel und besuche ihn sehr oft. Wenn wir in der gleichen Stadt leben würden, käme bestimmt das eine oder andere gemeinsame Projekt zustande. Zu seinen Aktivitäten tauschen wir uns dennoch immer aus.

Sie setzen sich stark für den Umweltschutz ein?

Ja, mit unserer Unternehmensberatung unterstützen wir weiterhin Firmen und Konzerne im Bereich Nachhaltigkeits-Transformation. Wir gehören auch zu Gründungsmitgliedern der Umweltorganisation »Orange Ocean« und sind Gesellschafter von »Media 4 Planet«.

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