JLU prüft Einsatz von Schnell- und Selbsttests

  • schließen

GIESSEN - (fod). Die mittlerweile von Angela Merkel & Co. wieder zurückgenommene "Osterruhe" hatte zwischenzeitlich auch an der Justus-Liebig-Universität (JLU) für Unruhe gesorgt. Hätten deswegen doch Prüfungen und Lehrveranstaltungen verlegt werden müssen, ist der jüngsten der regelmäßigen Rundmails des Präsidiums an Mitglieder und Angehörige zu entnehmen.

Nach der Bund-Länder-Konferenz seien viele Rückfragen eingegangen. Unabhängig davon stellt man sich an der JLU darauf ein, dass angesichts der Pandemie-Entwicklung in den kommenden Wochen dennoch Einschränkungen möglich sind, auf die es dann im Hochschulbetrieb zu reagieren gilt.

Den Studierenden und Beschäftigten bescheinigt die JLU-Leitung, sich "bislang überaus verantwortungsvoll verhalten und die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit großer Disziplin mitgetragen" zu haben. "Trotz aller verständlichen Frustration" bittet man, die Mobilität auch über die Osterferien auf ein Mindestmaß zu beschränken und von touristischen Reisen abzusehen. "Angesichts der Ausbreitung der gefährlicheren Virusmutanten ist das wichtiger denn je."

Die Universität prüft derzeit gemeinsam mit dem Land, "in welchem Umfang und zu welchen Zwecken Schnell- beziehungsweise Selbsttests eingesetzt werden könnten, um neben den nach wie vor zentralen Abstands-, Masken- und Hygieneregeln eine zusätzliche Sicherheit herzustellen", gerade auch mit Blick auf die Vorlesungszeit des Sommersemesters, heißt es weiter. Über die weiteren Entwicklungen hierzu soll auch künftig berichtet werden. Zudem verweist man auf die JLU-Homepage www.uni-giessen.de/coronavirus/faq, die kontinuierlich aktualisiert wird, und die für Rückfragen eingerichteten Mailadressen corona@uni-giessen.de und corona-lehre@uni-giessen.de.

Das könnte Sie auch interessieren