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Jubilar bereiste gerne fremde Länder

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Wilfried Behring © Klaus-Dieter Jung

Gießen (kg). Seinen 96. Geburtstag feierte Wilfried Behring im Albert-Osswald-Haus. Über 70 Jahre seines Lebens verbrachte er in Kleinlinden. Geboren wurde der Senior in Marburg. Im Alter von 17 Jahren wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen, wo er unter anderem zum Panzersperrenbau in Südfrankreich eingesetzt war und als Matrose und Fähnrich diente.

Nach dem Krieg startete Behring in ein abwechslungsreiches Berufsleben: Er erlernte zunächst den Beruf des Maurers, arbeitete als Elektriker sowie als Vertreter und absolvierte zudem eine Ausbildung im Friseurhandwerk. Über fünf Jahre führte er ein Friseurgeschäft, kurzzeitig auch in Kleinlinden, bevor er bis zu seiner Rente 25 Jahre lang als Techniker bei der Wohnbau Gießen arbeitete.

Neben dem Hobby Singen im damaligen Gesangsverein »Harmonie« schrieb Behring gerne Büttenreden und Gedichte. Der alte Herr war zusammen mit seiner Ehefrau auch im Vorstand der Fünfziger-Vereinigung aktiv. Seit annähernd 20 Jahren ist er verwitwet.

Viele Reisen unternahm er, darunter Äthiopien, Indien, Kambodscha und Myanmar. Durch Reisen wird man toleranter, ist er überzeugt. Die offiziellen Glückwünsche übermittelte Stadträtin Gerda Weigel-Greilich. Foto: Jung

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