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Jüdisches Leben in Frankfurt erkundet

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Gießen (red). Mitglieder des »Ausschusses für Mission und Ökumene« (M&Ö) im ev. Dekanat Gießen haben unter Leitung von Ökumene-Pfarrer Bernd Apel Orte jüdischen Lebens in Frankfurt besucht.

Im Frankfurter Westend begann der Tag um 9.30 Uhr mit einem Sabbat-Gottesdienst der orthodoxen-jüdischen Gemeinde. Für Staunen sorgten die Ritualgebete auf Hebräisch der in Gebetsmäntel eingeschlagenen Männer, bis eine reichverzierte Thora-Rolle aus dem Schrein geholt und ein Abschnitt aus ihr vorgelesen wurde. Zweite Station war das (neue) Jüdische Museum am Untermainkai - zum Teil untergebracht im restaurierten Palais der Familie Rothschild.

Schließlich machte die Gruppe Halt vor dem Haus Am Hauptbahnhof 4, wo in den 1960er Jahren verarmt und (noch) weitgehend unbekannt der Unternehmer Oskar Schindler gewohnt hatte - der Retter der durch den Film »Schindlers Liste« berühmt gewordenen »Schindler-Juden«.

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