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Junge Kirche: 800 Pakete mit Hygieneartikeln

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Gießen (amp). »Wahnsinn, was da passiert ist.« Dekanatsjugendreferentin Laura Schäfer kann es kaum glauben. Sie blickt (im übertragenen Sinne) auf über 800 Pakete mit Hygieneartikeln. Diese sollen über die Hilfsorganisation GAiN von Gießen aus an die ukrainische Grenze in Polen oder direkt in die Ukraine geliefert werden, um für die dortige Bevölkerung die Folgen des kriegerischen Überfalls durch die russische Armee von Wladimir Putin abzumildern.

Viel Geld, viele Sachspenden

»Die Bereitschaft war enorm. Wir haben sehr viele Geld- und Sachspenden erhalten«, berichtet Schäfer. Bei der Ablieferung der Tüten mit Hygieneartikeln in der Löberstraße hätten sich teilweise sogar kleine Schlangen gebildet. Und die Zahl der Helfer (»über den Landkreis hinaus«) sei enorm gewesen. »Das waren 30 bis 40 Leute in der Spitze«, berichtet die Vertreterin der Jungen Kirche Gießen über die vielen ehrenamtlichen Unterstützer. Rund 150 Pakete seien schon auf dem Weg. Die restlichen 650 sollen am Montag von GAiN an die Zielorte befördert werden. Und nächste Woche sollen die Reste verpackt werden, wozu möglicherweise schon wieder neue Spenden kommen.

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