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Junge Union sieht Basketballstandort gefährdet

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Gießen (red). Der Stadtverband der Jungen Union Gießen teilt in einer Presseerklärung mit, dass man den Basketballbundesligastandort in Gießen gefährdet sehe.

Ausschlaggebend dazu seien die jüngsten Äußerungen und Beratungen zum städtischen Haushalt 2022 durch die Linkskoalition um den neuen Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher.

Die Sporthalle Gießen Ost sei als Schul- und Sporthalle extrem modernisierungsbedürftig, um den Anforderungen sowohl der Schülerinnen und Schüler als auch den der Gießen 46ers als Basketballbundesligastandort gerecht zu werden.

»Die neue Linkskoalition hat bloß 100 000 Euro für ein neuerliches Gutachten zur Prüfung eingestellt. Damit fehlen Ansätze für ausreichende Mittel für die dringende Modernisierung im Haushalt 2022 in Gänze. Das ist ein sportpolitischer Skandal«, meint die Vorsitzende Kathrin Schmidt.

»Ein Gutachten jagt das nächste. Damit will die Linkskoalition das dringende Bedürfnis nur auf die lange Bank schieben. Damit gefährdet sie aktiv den Basketballbundesligastandort in Gießen, obwohl dies in sportlicher Hinsicht das Aushängeschild Gießens ist und über die regionalen Grenzen hinweg Gießen aufgrund ihres Basketballbundesligastandorts als Assoziationsfaktor wahrgenommen wird«, ergänzt Pressesprecher Maximilian Roth. »Diese Haltung der Linkskoalition ist Hohn und Spott gegenüber dem Traditionsclub Gießen 46ers. So geht man mit diesem Verein nicht um«, erklärt Roth. Der Haushaltsänderungsantrag der CDU-Stadtverordnetenfraktion, an dem zwei Mitglieder der Jungen Union aktiv mitgewirkt haben und der vorsieht, dass eine Verpflichtungsermächtigung in Höhe von fünf Millionen Euro für die Modernisierung der Sporthalle Gießen Ost in den Haushalt 2022 eingestellt werden sollte, lehnte die Linkskoalition indes ab.

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