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Kein einheitliches Testkonzept

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Gießen (olz). Kurz vor Mitternacht am Donnerstag in der Stadtverordnetenversammlung: Es geht noch mal richtig zur Sache. Stein des Anstoßes ist der gemeinsame Antrag von CDU, Gigg+Volt, FDP und Freien Wählern. Die Partner wollen ein einheitliches Corona-Testkonzept für Kitas und Kindergärten, scheitern aber.

Kritisch sähen die Partner, das die Bedingungen in der Stadt bislang sehr unterschiedlich seien. Ein Kind werde dreimal getestet, ein anderes fünfmal. »Für Eltern und Großeltern ist das schwer nachvollziehbar«, sagt Kathrin Schmidt von der CDU. Deshalb wünschten sich die Fraktionen einheitliche Mindeststandards in einem Konzept. »Eine Testpflicht haben wir nicht gefordert«, ergänzt Johannes Rippl von Gigg+Volt. Die Stadt hätte zudem nicht auf die Nachfrage von Eltern warten dürfen, sondern für diese Nachfrage sorgen müssen. Klaus-Dieter Gro-the von den Grünen widerspricht. Für ein einheitliches Testkonzept gebe es keine gesetzliche Grundlage. Individuelle Absprachen seien nötig. »Wir haben in Kitas dafür geworben, dass getestet werden soll, sowohl mit Lolli- als auch mit PCR-Tests.« Die Stadt werde den eingeschlagenen Weg weitergehen, so Dezernentin Gerda Weigel-Greilich.

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