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Kino mitten in der Stadt

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Das Rathaus bot die Kulisse für die Seriale-Filme auf dem Berliner Platz. Noch bis Sonntag werden zahlreiche neue Arbeiten in Gießen gezeigt. Foto: Schultz © Schultz

Mit einem Open-Air-Programm auf dem Berliner Platz startete die Seriale in Gießen. Bis Sonntag gibt es Filme aus der ganzen Welt zu entdecken.

Gießen (hsch). Der optische Auftakt der 8. Seriale, dem Gießener Serienfestival mit internationaler Strahlkraft, begann am Donnerstagabend um 22 Uhr mit einem Open Air auf dem Berliner Platz. Standesgemäß direkt vor dem Rathaus unter dem Arbeitszimmer des Oberbürgermeisters. Und auch der Sitzungssaal des Stadtparlaments war erleuchtet, wenngleich rein zufällig.

Nach einer kurzen Begrüßung des Publikums starteten die Techniker (Bild und Ton von Cinemax in Hanau) die Vorstellung. Unter den Zuschauern waren zahlreiche beteiligte Filmemacher und Fachbesucher. Seriale-Gründer und Festivaldirektor Csongor Dobrotka verfolgte das Ganze aufmerksam am Rande.

Die Präsentation umfasste neun teilnehmende Titel aus diversen Ländern. Los ging’s mit der Produktion »Four tracks«, gefolgt von »Café midnight«; später folgte noch »Broadcast my ass« - Konventionen spielten hier eine eher kleine Rolle. Unter den Zuschauern herrschte entspannte Konzentration, das Ganze erinnerte etwas an die Abende mit dem Open-Air-Kino in der Lockdownzeit: ein heiterer, niveauvoller Sommerabend mit Kino mitten in der Stadt. Alle Infos zum weiteren Programm der Seriale mit Filmen im Kinocenter sowie zahlreichen Diskussionsrunden an diesem Wochenende sind im Internet unter https://die-seriale.de/ zu finden.

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