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Kommissarin auf Spendentour für Ahrtal-Opfer

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Gießen (red). Unter dem Motto »Durch Hessen fürs Ahrtal« sammelt die südhessische Polizistin Sandra Köhler für die von der Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal betroffenen Menschen Spenden. Die 48-jährige Kriminalhauptkommissarin aus dem Polizeipräsidium Südhessen wandert von Darmstadt nach Kassel.

Das Schicksal der durch die Flutkatastrophe betroffenen Menschen im Ahrtal hat die Polizistin nicht losgelassen und so entstand die Idee, zugunsten der Betroffenen eine Spendenwanderung durch Hessen durchzuführen. Am 26. September erreichte sie ihr Ziel. Eine der 19 Etappen auf ihrem Weg führte sie auch nach Gießen. Der mittelhessische Polizeivizepräsident Christian Vögele begrüßte Sandra Köhler direkt vor dem Präsidium in der Ferniestraße und lud bei Kaffee und Kuchen zu einem Plausch ein. Mit dem Ziel in Gießen hatte die Polizistin etwa die Hälfte ihrer Strecke erwandert. Sie zeigte sich begeistert von den Landschaften, die sie bisher durchlaufen hatte und machte keinen Hehl daraus, dass die täglichen Strecken sie auch körperlich herausfordern. Begleitet wurde sie auf den einzelnen Etappen von verschiedenen Kollegen.

Trotz allem seien es die Anstrengungen und der Aufwand allemal wert, den betroffenen Menschen im Ahrtal zu helfen, betonte sie mehrfach. Auf dem Wanderabschnitt nach Gießen begleiteten sie Rico Merker vom Polizeipräsidium Mittelhessen, Andreas Baier vom Polizeipräsidium Südhessen und Gerold Kühne, pensionierter Kollege und Angehöriger der »IPA-Verbindungsstelle Gießen«.

Sandra Köhler dokumentierte ihre Wanderung auf Facebook und Instagram.

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