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Kondenswasser an den Fenstern ein Warnzeichen

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Gießen (red). Man lüftet an Wintertagen ausgiebig. Trotzdem bildet sich immer wieder Kondenswasser an den Fensterscheiben? Dann kann das Fenster undicht sein, informiert der Mieterverein.

Das lässt sich testen: Man hält ein angezündetes Teelicht dicht unter den Fensterrahmen. Flackert die Flamme stärker auf als vorher, ist das ein Anzeichen für eine Undichtigkeit. Auch ein angezündetes Räucherstäbchen eignet sich für den Test.

»Oft reicht es bei so undichten Fenstern schon, die porös gewordenen Dichtungsgummis auszutauschen oder das Fenster nachzujustieren«, sagt der Vorsitzende des Mietervereins, Stefan Kaisers. »Bildet sich regelmäßig Kondenswasser an den Scheiben, sollte man das ernst nehmen. Das kann im schlimmsten Fall zur Bildung von Schimmel führen.« In den seltensten Fällen seien defekte Fenster der Grund für das Kondenswasser an den Scheiben. Meist gehe das auf schlechtes Lüften zurück, vor allem wenn man gekocht, geduscht oder Wäsche im Raum getrocknet habe.

»Darüber hinaus sollte man jeden Raum mehrfach am Tag für ein paar Minuten stoßlüften - also die Fenster weit öffnen und nicht nur kippen. Dafür reichen Intervalle von maximal fünf Minuten, zwei- bis dreimal pro Tag, schon aus.«

Sieht man Kondenswasser an den Fenstern, ist dort die Luftfeuchtigkeit bereits bei einem Wert von 100 Prozent. Schimmelpilze wachsen bereits ab einer relativen Luftfeuchte von 70 bis 80 Prozent direkt an der Wand. Zu diesem Zeitpunkt fühlt sich die Mauer aber noch nicht einmal feucht an.

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