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Markanter Blickfang: die Kongresshalle auf einer Postkarte aus dem Jahr 1969.

Kongresshalle im Blick

Gießen/Marburg (red). Die Zeitschrift »Hessische Heimat« ist das Publikationsorgan der Gesellschaft für Kultur und Denkmalpflege mit Sitz in Marburg. Es gibt in der Regel zwei Ausgaben pro Jahr, eines davon ist dem jeweiligen Jahres-Kulturdenkmal gewidmet, das der Bund Heimat und Umwelt Deutschland (BHU) ausruft. In diesem Jahr waren das »Historische Orte der Gemeinschaft«.

Die freie Journalistin Dagmar Klein widmet sich im aktuellen Heft der Gießener Kongresshalle, die in den 1960er Jahren gebaut wurde. Mit ihrer demokratischen, von skandinavischen Vorbildern beeinflussten Architektur, setzte sie ein markantes Zeichen. Seit 2016 steht sie unter Denkmalschutz und wird derzeit restauriert.

Ebenfalls vorgestellt wird die Fatima-Kirche in Kassel, eine frühe Pilgerkirche aus Beton und Glas des Architekten Gottfried Böhm. Außerdem der weitgehend vergessene Kunst-am-Bau-Künstler Wilhelm Zastrow aus der Schwalm, der Wandbilder für Schulen, Sparkassen und Dorfgemeinschaftshäuser schuf. Eine ganz besondere Gemeinschaft war das Künstlerdorf Willingshausen im Ebsdorfergrund. Silke Gonder zeichnet die Annäherung zwischen der Künstler- und der Dorfgemeinschaft nach.

Das Heft mit 50 Seiten und zahlreichen Abbildungen kostet 6 Euro und kann bei der Gesellschaft für Kultur- und Denkmalpflege - Hessischer Heimatbund per E-Mail bestellt werden: info@hessische-heimat.

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