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Kopf-Hals-Tumore: Aktionstag am UKGM

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Gießen (red). Jedes Jahr werden weltweit bei knapp 700 000 Menschen Kopf-Hals-Tumore diagnostiziert. Etwa die Hälfte der Betroffenen stirbt innerhalb von fünf Jahren an der Krankheit. 80 bis 90 Prozent der Patient*innen überleben jedoch, wenn der Kopf-Hals-Krebs früh erkannt und behandelt wird. »Während beispielsweise die Darmkrebsvorsorge oder aber die regelmäßigen Vorsorgetermine beim Frauenarzt oder Urologen recht bekannt sind, ist die Wahrnehmung von möglichen Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich leider viel weniger verbreitet.

Weil aber auch hier entsprechende Vorsorge und Selbstbeobachtung lebensrettend sein können, wollen wir mit unserem Aktionstag einen Beitrag dazu leisten«, sagt Oberärztin Dr. Barbara Sommer aus der Klinik für Hals-Nasen- und Ohrenheilkunde, Kopf und Halschirurgie am Gießener Uniklinikum. Auf welche Symptome sollte man achten? Wie sieht die Vorsorge aus? Diese und weitere Fragen wollen die Gießener HNO-Spezialisten morgen, 21. September, bei einer offenen Sprechstunde von 8 bis 12 Uhr in der HNO-Klinik, Klinikstraße 33, beantworten. In der Poliklinik können sich Interessierte ohne Überweisung beraten, aber auch gezielt auf mögliche Tumore hin untersuchen lassen. Für die Teilnahme ist ein negativer Antigenschnelltest ( nicht älter als 24 Stunden) erforderlich sowie das Tragen einer FFP2-Maske.

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