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»Lauft so viel ihr könnt«

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Jede Runde, die die Schüler laufen, bringt Geld für die Ukraine-Hilfe. © Wißner

Gießen (twi). Rennen für den guten Zweck: 140 Schüler der Georg-Büchner-Schule nahmen an einem Spendenlauf teil, den die beiden Schulsportkoordinatoren Binke Löffler und Marcel Maurer organisiert hatten. Der Erlös kommt in vollem Umfang der »Aktion Hessen hilft« zugute.

Der Verein wird das Geld nach den Worten der beiden Vereinsvertreter, Erika und Julia Greilich, direkt an das Krisengebiet in der Ukraine weitergeben, um dort vor allem Kinder zu unterstützen. Drei ukrainische Schüler besuchen aktuell die Georg-Büchner-Schule. Als prominenter Gast sollte eigentlich der ehemalige hessische Justizminister Dr. Jörg-Uwe Hahn den Startschuss für den Lauf geben, doch musste dieser aufgrund einer Corona-Erkrankung absagen.

Jeder kann einen Beitrag leisten

»Ich freue mich, dass jeder von uns einen Beitrag leisten und Menschen in anderen Ländern unterstützen kann. Jeder von uns kann so den Menschen in der Ukraine helfen. Lauft so viel ihr könnt!«, appellierte Konrektorin Anita Häfner vor dem Start an die Schüler und dankte ganz besonders Eltern, Großeltern, Freunden und Verwandten, die mit ihrem Rundengeld die Aktion unterstützten.

»Mit dem Geld unterstützt ihr unsere Arbeit. Wir bezahlen davon die Lkw, die die Spenden in die Ukraine transportieren, um den Menschen zu helfen, die Hilfe nötig haben und dann versorgt sind. Je mehr Geld ihr erlauft, desto mehr Menschen können wir unterstützen«, so Erika Greilich bei der Vorstellung des Vereins und was konkret mit dem Geld passiert.

Für den Lauf war auf dem Schulhof eine gut 400 Meter lange Rundstrecke abgesteckt worden. Unterstützt wurde der Sponsorenlauf auch durch den Förderkreis der Georg-Büchner-Schule, der jedem Schüler ein Getränk spendierte.

Wie viel Geld erlaufen wurde, muss nun noch errechnet werden. Fest steht aber bereits, dass ein Junge aus der vierten Klasse mit 32 Runden und damit gut 9,6 Kilometer die beste Laufleistung erzielt hat.

Es war das erste Mal, dass die Schule einen Sponsorenlauf organisiert hatte, dessen Erlös nicht für schulische Zwecke bestimmt ist.

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