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Lausbuben Max und Moritz im Stadttheater

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Gießen (red). Die Streiche von Max und Moritz sind legendär. Als Konzert für junges Publikum sind sie am Sonntag, 25.. September, um 11 und 15 Uhr im Stadttheater Gießen zu erleben. Das Philharmonische Orchester Gießen spielt die »musikalische Lausbubengeschichte« von Gisbert Näther nach den Geschichten von Wilhelm Busch gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendchor sowie Schauspielerin Anne-Elise Minetti.

Die musikalische Leitung hat Vladimir Yaskorski.

Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich! Wenn Max und Moritz in Gisberts Näthers Vertonung auftauchen, geht es lebendig zu im Orchester: Da gackern Witwe Boltes Hühner durcheinander, die Maikäfer krabbeln ausgeschlafen über Onkel Fritzes Matratze, und wenn die Pfeife explodiert, ist natürlich das ganze Orchester gefordert. In helle Aufregung gerät Schneider Böck, wenn er mit »Meck, meck, meck« geärgert wird. Höchst altmodisch klingt die Musik hingegen, wenn Lehrer Lämpel der häuslichen Gemütlichkeit entgegenstrebt. Sie alle werden Opfer von Max und Moritz, diesen jungen Anarchisten. Vielleicht spielen sie ja sogar dem Dirigenten einen Streich? Das einstündige Konzert regt die Fantasie der jungen Zuhörer:innen an und lädt ein, bildlich zu hören.

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