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»Liebe-Dein-Haustier-Tag«: Überwältigende Resonanz

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Wir hatten nach den schönsten Fotos Ihrer Haustiere gefragt. © Andrea Junge, Jana Becker, Jessica Werner, Laura Hasselbach, Marina Winkler-Schmidt, Heidi Schmidt

Wir hatten nach den schönsten Fotos Ihrer tierischen Begleiter gefragt. Mehr als 600 Einsendungen haben uns erreicht.

Gießen. Wow, liebe Leserinnen und Leser! Mit diesem Ansturm auf unsere Foto-Aktion zum morgigen »Liebe-Dein-Haustier-Tag« haben wir nicht gerechnet. In der vergangenen Woche veröffentlichten wir unseren Aufruf: Gesucht waren die schönsten, berührensten, witzigsten Fotos Ihrer tierischen Begleiter nebst den dazugehörigen Geschichten. Mehr als 600 Einsendungen sind seither in der Redaktion eingegangen - das sind natürlich weit mehr, als auf diese Seite passen. Die Auswahl ist entsprechend schwergefallen. Wer sein Foto heute nicht entdeckt, muss aber nicht traurig sein. Aufgrund der überwältigenden Resonanz haben wir uns entschieden, Ihren Haustier-Fotos und Erlebnissen in einer wöchentlichen Serie weiterhin Platz zu geben. Denn das Thema hat viele Menschen bewegt. Los geht es schon in der kommenden Woche.

Hunde und Katzen waren übrigens mit weitem Abstand Ihre beliebtesten Motive. Überraschend ist das nicht. Denn von den 34,9 Millionen Haustieren, die aktuellen Statistiken zufolge in Deutschland leben, machen diese beiden den größten Anteil aus. Die Samtpfoten (15,7 Millionen) sind dabei noch etwas begehrter als ihre bellenden Kumpanen (10,7 Millionen), unter denen der Labrador die beliebteste Rasse ist. Wer keine Hunde oderKatzen beheimatet, hält vielleicht Kaninchen, Meerschweinchen oder Hamster. Rund fünf Millionen solcher Kleintiere haben in deutschen Haushalten einen Platz gefunden. Kein einziges Foto ihrer eher weniger kuscheligen Haustiere hat uns von Reptilien- oder Spinnenliebhabern erreicht. Dabei stehen in deutschen Wohnzimmern immerhin 1,3 Millionen Terrarien. Jasmin Mosel

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Eine besondere Hasenliebe verbindet »Schlipp« und »Schlapp«, wie Christiane Baron schreibt. »Nach einem anfänglichen »es geht nicht miteinander« haben die beiden mit der Zeit festgestellt, dass es ohne einander schon gar nicht geht.« Das süße Foto hat Tochter Maylin aufgenommen. © Maylin Baron
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Hündin »Abby« und Mieze »Büsi« sind sich eigentlich nicht ganz grün. Wenn Frauchen Diza Guhl aber morgens das Schlafzimmerfenster aufmacht, flitzen beide sofort gemeinsam los und gucken »was geht«. © Diza Guhl
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Marc Pannier versorgt ehrenamtlich Wildtiere. Zumindest für einige Zeit hatte er ein ungewöhnliches Haustier, denn ein kleiner Waschbär war bei ihm zur Pflege. »Er wurde in einem heißen Sommermonat gefunden, ich habe ihn aufgepäppelt und ein bisschen erzogen. Der Alltag war aber sehr chaotisch. Ein kleiner Waschbär ist sehr neugierig und hat mich als Mama und Papa gleichzeitig gesehen.« Mittlerweile lebt der Kleine in einem privaten Gehege mit Artgenossen zusammen. © Marc Pannier
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Das Foto, das Eva-Maria Olajnek eingesendet hat, ist schon etwas älter. Zu sehen ist ihr Sohn Lenny, damals circa vier Wochen alt, beim gemeinsamen Nickerchen mit Babykätzchen »Lieschen«. Inzwischen ist Lenny zwölf Jahre alt. Eine schöne Erinnerung. © Eva-Maria Olajnek
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»Hope« ist ein Rosakakadu und liebt es, von Marion Goldner-Worm geduscht und geföhnt zu werden. »Ich bin zum Züchter und wollte einen ganz anderen Vogel, dann sah ich »Hope« und dachte, den oder keinen.« Das war vor sechs Jahren. Der Kakadu hat mehrere schwere Behinderungen, kann zum Beispiel nicht auf seinen Füßen sitzen und zieht sich überall mit dem Schnabel hin, da er auch nicht laufen kann. »Ich dachte, er soll ein besonderes Zuhause bekommen und habe ihn gekauft«, schreibt die stolze Besitzerin, die »Hope« jeden Tag Freiflug ermöglicht. © Marion Goldner-Worm
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»Hugo« ist drei Jahre alt und der kanadische Sphynx-Kater von Laura Hasselbach. »Er ist sehr freundlich, verschmust und vom Verhalten mehr Hund als Katze. Er apportiert gerne Haargummis und hört auf das Kommando »Sitz«. Zudem bringt er mich jeden Tag zum Lachen, da er sich oft wie ein kleiner Kasper verhält.« © Laura Hasselbach
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»Das ist Carl. Eine gesunde Französische Bulldogge, die es mehr als alles andere auf der Welt liebt, mit und im Wasser zu spielen«,schreibtKatrin Simon zu diesem sommerlichen SCHNAPPschuss. © Katrin Simon
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Meerschweinchen »Butzelchen« ist mit seinen beiden Geschwistern zu Hause bei Heidi Schmidt geboren. Eine große Überraschung, denn die kurz zuvor gekaufte Mama war unerkannt schwanger. »Aber sie hat es gut gemeistert und wir hatten drei Meeris mehr.« © Heidi Schmidt
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Henne »Hanni« ist das Lieblingshuhn der Kinder von Marina Winkler-Schmidt. »Unsere zwei Jungs Tim (Foto) und Anton können mit ihr alles machen. Sie folgt den beiden auf Schritt und Tritt. Sobald wir in den Garten gehen, kommt sie zur Tür und möchte raus. Auch kuschelt sie sich richtig bei einem ein.« © Marina Winkler-Schmidt
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Ihre Hündin »Bunny« bleibt für Andrea Junge unvergessen. »Meine Familie hat »Bunny« zu Beginn meiner Jugend adoptiert und sie war von der ersten Minute ein wichtiger Teil meines Lebens. Sie war mit Abstand das liebevollste, tollpatschigste, verschmusteste und großartigste Wesen, dem ich je begegnet bin. Leider mussten wir uns vor einigen Jahren von ihr verabschieden, aber diese süße Kreatur hat nie ihren Platz in meinem Herzen verloren.« © Andrea Junge
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»Ella Keinohrkatze« - so stellt Jessica Werner ihren Schatz vor und schreibt aus Sicht ihrer tierischen Begleiterin: »Im September 2020 hat mich meine Katzenmama aus dem Tierheim geholt und jetzt zaubere ich ihr jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht. Ich kleine Ulknudel verbringe am liebsten meine Tage liegend, entweder ich schlafe oder ich spiele - natürlich im Liegen und mit den Füßchen zum Himmel gestreckt. Meine fehlenden Öhrchen sind gar kein Problem, ich höre wie eine Eins und sehe aus wie ein kleiner Teddybär. Leider mussten sie amputiert werden, da ich Krebs hatte.« © Jessica Werner
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Jack-Russel-Terrier »Leni« wurde von Jana Becker selbst gezogen und kam am 28. Juni 2017 auf die Welt. »Sie ist wirklich meine beste Freundin. Wir haben eine ganz besondere Bindung, das ist gar nicht in Worte zu fassen. »Leni« ist mehr als ein Hund, sie ist so einzigartig. Durch ihre Rasse ist sie sehr lebhaft, hat ihren ganz eigenen Charakter. Gleichzeitig so positiv frech und doch so ein Schatz.« Auch »Lenis« Mama »Elly« gehört zur Familie. © Jana Becker

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