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Livemusik und Straßenkünstler

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Jim Panse & Band stehen für ein Programm zwischen Rock, Jazz, Soul, Fusion und R&B - zu hören bei ihrem Auftritt am 10. Juni. Foto: Veranstalter © Veranstalter

Neun Bands sind beim Sommerfestival der Kulturinitiative Gießen am 10. und 11. Juni auf der Bühne zu erleben. Ein weiterer Schwerpunkt liegt diesmal auf Straßenmusik.

Gießen (red). Nach zwei Jahren Coronapause bringt die Kulturinitiative Gießen (KiG) ihr Open-AirSommer-Festival »Ya Hozna« zurück auf den Parkplatz zwischen den beiden Gebäuden der KiG im Europaviertel (Netanyastraße). Zwei Tage wird am 10. und 11. Juni bei Musik, Kunst und Essen gefeiert - bei freiem Eintritt.

Alljährlich treten beim »Ya Hozna« ausschließlich Bands auf, die in den Räumen der KiG proben. Dieses Jahr sind an Freitag und Samstag insgesamt neun Bands zu hören. Neben dem Bühnenprogramm gibt es am Samstagnachmittag erstmalig den Programmpunkt »Straßenmusik und Kunst« in Form einer interaktiven Ausstellung mit Straßenmusikern und -künstlern aus Gießen und Umgebung. An beiden Abenden sorgt außerdem DJ Draft Davis für das Aftershow-Programm.

Los geht es am Freitag ab 18 Uhr mit der Jim Panse & Band, Synkøpe, [wulv:id] und PlasmaJet. Jim Panse & Band stehen für ein unkonventionelles Programm von Rock, Jazz, Soul, Fusion und R&B. Das Set besteht zum Teil aus eigenen Kompositionen sowie Interpretationen bekannter Künstler fast aller Stilrichtungen, wie Sting, Deep Purple, Herbie Hancock oder Frank Zappa, und anderen. Synkøpe aus Gießen liefern deutschsprachigen Punkrock mit Texten über Liebe und Party, aber auch über Sehnsucht oder Hass. Der Bandname bedeutet soviel wie Kreislaufkollaps oder Ohnmacht und entwickelte sich vor allem wegen der Vorliebe für schnelle Musik. Punkig wird es auch bei [wulv:id]. Die Gießener stehen für die Spielarten Groove-Punk, Post-Punk und Punk-Rock. PlasmaJet vereinen in ihrer Musik die Liebe der Bandmitglieder zu Metal, Stoner Rock und Blues. PlasmaJet stehen für eine Mischung aus Härte und Melodie.

Der Samstag startet um 15 Uhr mit einer interaktiven Kunstausstellung mit Straßenmusik. Mehrere Künstler wurden eingeladen, um auf dem Festivalgelände zu spielen. Dr. Una Chen zeigt dazu Fotos, die 2021 und 2022 auf dem Elefantenklo und im Seltersweg entstanden sind, sowie zusammen mit ihren Kollegen Bilder und Skulpturen zum Thema Straßenmusik in Gießen und Umgebung. Die Besucher sind eingeladen, selbst kreativ zu werden.

Ab 17 Uhr stehen dann wieder Live-Bands auf der Bühne. Zu hören sind Porcelain, The Mudbiters, Female Kings, Mr. Stringer & The Miss Marple Horns sowie Catcøre. Porcelain bespielt mit ihren selbst verfassten Songs die ganze Bandbreite des Lebens: Von hingehauchter Melancholie bis zu energievoll vorgetragenen Wutliedern. The Mudbiters machen Musik im Bereich des Rockabilly. Die Eigenkreationen erzählen swingige und bissige Geschichten aus dem Alltag, ihre Covers würdigen die musikalischen Vorbilder.

Seit 2010 präsentieren die Female Kings Glitzer-Pop-Rock. Neben eigenen Songs spielt die Band ausgewählte Cover, zum Beispiel von Linkin Park. Mr. Stringer & The Miss Marple Horns bieten Power-Rock mit Soul, Funk und Gebläse. Bei Catcøre ist der Name Programm. Was die Band selbst als »melancholische Katzenschreie aus der Tiefe des Kratzbaums« nennt, wird auch Metalcore bezeichnet.

Der Eintritt zum »Ya Hozna« ist frei, Getränke und Essen gibt’s zu kleinen Preisen. Die Kulturinitiative Gießen (KiG) wurde gegründet, um die regionale Proberaumsituation durch die Anmietung eines ehemaligen Kasernengebäudes zu verbessern. Die Aufgabe der KiG liegt in der Erhaltung und Pflege der Kultur und der regionalen Musikszene, die Vernetzung von Kulturschaffenden und Schaffung von Kulturräumen. Rund 650 Menschen sind im Verein organisiert. Infos unter www.kig-giessen.de.

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