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Lust auf »interreligiöse Begegnungen« machen

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Gießen (red). Die Christlich-Islamischen Gesellschaft (CIG) Gießen ist auch im 25. Jahr ihres Bestehens stabil durch die Zeit der »Corona«-Einschränkungen gekommen, stellte der Vorstand auf der Jahreshauptversammlung in seinem Tätigkeitsbericht für 2021 fest. Nicht nur wurde unter www.cig-giessen.de eine eigene Website aufgebaut, sondern vor allem mit dem »Gießener Projekt gegen Antisemitismus und Radikalisierung« auch eine große öffentliche Veranstaltung gestemmt.

Und zuletzt konnte das »Silberne Jubiläum« mit einem gelungenen »Christlich-Islamischen Dialogfest« gefeiert werden.

Nach dem Kassenbericht standen turnusgemäß die Neuwahlen des Vorstandes an.

Die CIG hat laut Satzung zwei gleichberechtigte Vorsitzende aus den beiden Religionen. Als christlicher Vorsitzender wurde der evangelische Pfarrer Bernd Apel bestätigt, ebenso bleibt muslimischer Vorsitzender Abderrahim En-Nosse. Wiedergewählt wurden auch: Frank-Tilo Becher als Kassenwart, Dr. Halit Aydin für Öffentlichkeitsarbeit sowie Dr. Gabriel Brand und Hamid Jalala als Beisitzer.

Für die ausscheidende Maria Majeed rückten als christliche Beisitzerin Brigitte Elnagar bzw. als muslimische Beisitzerin Gülcan Bayram in den Vorstand. Die Sitzung ließ auch Raum für einen Austausch darüber, wie die sich anbahnende Beziehung zwischen den muslimischen Gemeinden und der Jüdischen Gemeinde in der Stadt unterstützt werden kann.

Und nicht zuletzt will die CIG mit neuen Formaten bei Jüngeren Lust machen auf interreligiöse Begegnungen.

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