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Mechatronik für Bergbauingenieure

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Gießen (red). Ein klassischer Bereich der Schwerindustrie ist europaweit auf dem Rückzug: Der Abbau fossiler Brennstoffe, insbesondere im ober- und unterirdischen Bergbau. Viele Beschäftigte dieses verhältnismäßig gering automatisierten und robotisierten Sektors werden für den Arbeitsmarkt verfügbar. Sie sind fachlich hochkompetent, aber zugleich so spezialisiert, dass sie für den Übergang in moderne Industriesektoren umgeschult werden müssen.

Eine Aufgabe, der sich die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) im Verbund mit den Partnerhochschulen SUT (Gliwice, Polen) und UWB (Plzen, Tschechen) unter Federführung der TalTech (Tallinn, Estland) im Projekt »Remaker« annimmt.

Anforderungen moderner Industrie

Im Rahmen des von der EU über Erasmus+ geförderten Vorhabens sollen erfahrene Ingenieure aus der Bergbaubranche in einem Studium auf die Herausforderungen moderner Mechatronik vorbereitet werden. Dies muss geschehen, damit die potenziell verfügbaren Arbeitskräfte die Bedürfnisse und Anforderungen der modernen Industrie erfüllen können. Weil dabei insbesondere dem THM-Schwerpunkt Industrie 4.0 große Bedeutung zukommt, war eine Abordnung der Partnerhochschulen in Mittelhessen zu Gast.

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