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Messe »Kulturelle Bildung«

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Erstmals findet in Gießen die Fachmesse »Kulturelle Bildung« statt. Am 2. Juli kommen Menschen und Institutionen im Rathaus zusammen, um Angebote zu präsentieren und sich zu vernetzen.

Gießen. Kulturelle Bildung hat viele Gesichter. Das möchte die Messe »Kulturelle Bildung« zeigen, die am Samstag, 2. Juli, in den Räumlichkeiten des Gießener Rathauses ihre Pforten öffnet. »Wir freuen uns, erstmalig diese interessante Fachmesse ausrichten zu können und dabei das vielfältige Angebot der Stadt Gießen sichtbar zu machen«, erklärte Schuldezernentin Astrid Eibelshäuser im Rahmen einer Pressekonferenz.

Ziel soll es sein, Menschen und Institutionen, die auf kulturellem Gebiet tätig sind, miteinander ins Gespräch zu bringen und zu vernetzen. Darüber hinaus möchte man im Rahmen der Fachmesse über Fördermöglichkeiten aufgeklärt werden. Auf der »B-to-B«- Messe werden Akteure, wie ZiBB oder Spielart, auf die Einrichtungen Kunsthalle, Oberhessisches Museum und Stadttheater sowie die Fördermittelgeber »Kulturkoffer« oder »Kultur macht stark« treffen. »Auf diese Weise werden Angebots- und Nachfrageseite zusammengebracht«, so die Schuldezernentin.

Insgesamt werden 19 Marktstände über das ganze Rathaus - vom Foyer über das Atrium bis hin zur Bibliothek und dem Hermann Levi Saal - verteilt sein. Vorbereitet wurde die Fachmesse, bei der auch interessierte Gäste herzlich willkommen sind, von der Stabsstelle Schulentwicklung, dem Kulturamt, der VHS, dem Jugendbildungswerk Jokus, dem Bund demokratischer Pfadfinder/-innen (BDP) sowie Claudia Jirka und Michael Meyer.

»Neben den Ständen wird es auch interessante Gesprächsrunden zu Themen wie Digitalisierung in der Kulturellen Bildung, Ganztag als Chance für die kulturelle Entwicklung oder Kulturelle Erwachsenenbildung geben«, erklärt Kulturamtsleiter Stefan Neubacher. Abgerundet würde die Messe durch Best Practice Beispiele, vom Thema »Globales lernen« über »Waldakademie« bis hin zu »Weltentdecker - mit Begeisterung von Anfang an lesen«. Die Best Practice Beispiele werden unter anderem vom LZG, Zellkur oder dem Projekt KunstKooperation am Institut für Kunstpädagogik präsentiert. Auch die Ricarda-Huch-Schule und die Aliceschule sind beteiligt.

Mit »Performativität als Bildungsansatz« beschäftigt sich das Projekt der BDP-Theaterfabrik Gießen. »Wir wollen Möglichkeiten einer Differenzierung zum Alltag bieten und deutlich machen, dass es hierbei kein Richtig und kein Falsch gibt«, unterstreicht Hannah Dübbelde vom BDP. »Die Messe ist ein wichtiger Ort, um zu zeigen, wie unterschiedlich kulturelle Bildung aussehen kann.«

Abgerundet wird das vielseitige Programm durch kurze Aufführungen auf der Bühne des Hermann-Levi-Saales. Für eine spannende Eröffnung sorgt Prof. Vanessa Reinwand-Weiss, Direktorin der Bundesakademie für politische Bildung Wolfenbüttel, mit ihrem Vortrag »Digital, vielfältig, nachhaltig. Kulturelle Bildung als Transformationsbegleiter.« Der Abschlusstalk zum Thema »Gute Aussichten? Perspektiven Kultureller Bildung in Gießen« wird von Prof. Ansgar Schnurr moderiert.

»Wir hoffen, dass durch einen intensiven Austausch, Inspirationen für neue Projekte in der Kulturellen Bildung entstehen«, betont Stefan Neubacher. Finanziert wird die Messe »Kulturelle Bildung« aus kommunalen Mitteln.

Anmeldungen unter www.giessen.de/messe-kubi sind erwünscht.

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