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»Mit Power in die Zukunft«

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Frank-Tilo Becher mit Mitgliedern der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town. © Stadt Gießen

»Der Kampf von Frauen in Nicaragua« lautet eine Ausstellung, die am 29. April im Rathaus eröffnet wird. OB Becher erhielt Einblicke und tauschte sich mit der Steuerungruppe Fairtrade-Town aus.

Gießen (red). Die Steuerungsgruppe Fairtrade-Town hatte kürzlich eine Vorschau in die Ausstellung »Mit Power in die Zukunft - der Kampf von Frauen in Nicaragua« ermöglicht. Auszüge der Ausstellung waren im Schaufenster des Begegnungszentrums Walltor3 zu sehen, gemeinsam mit Eindrücken aus Gießens Partnerstadt San Juan del Sur in Nicaragua, die auf einem Bildschirm gezeigt werden.

Einblicken erhielt auch Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher in einem Gespräch mit den Mitgliedern der Steuerungsgruppe Fairtrade-Town. Beim Austauschgespräch konnte Uwe Koperlik, Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Städtepartnerschaft Gießen/San Juan del Sur und Region in Nicaragua über die Projektarbeit in der Partnerstadt berichten, die auf Grund der politischen Lage eine Herausforderung ist.

Becher dankte dem Verein »Gipanic« für sein langjähriges Engagement und ergänzte: »Ich bin sehr froh, dass Gipanic gemeinsam mit der Stadt trotzdem während der Pandemie Unterstützung leisten konnte und auch ein Schulprojekt in der Region fortgeführt wurde«. Zudem koordiniert die Stadt im Bereich kommunaler Entwicklungspolitik weiterhin einen Online-Austausch im Rahmen der Agenda 2030 und den 17 Nachhaltigkeitszielen.

Becher und die Mitglieder der Steuerungsgruppe tauschten sich auch über die Bedeutung des Fairtrade-Logos aus, welches oftmals als ein rein ökonomisches Siegel wahrgenommen werde. Doch Fairtrade habe es sich auch zum Ziel gemacht, die Position der Menschen, insbesondere auch der Frauen in Produzentenländern zu stärken.D enn Frauen leisteten in der Landwirtschaft oft die Hauptarbeit, besäßen aber wenig Rechte.

Die komplette Ausstellung ist ab Freitag , 29. April, im Atrium des Rathauses zu sehen sein.

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