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Mit Teamgeist in Raumausstatter-Gesellenalltag

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Frischgebackene Gesellen (von rechts): Ines Marie Unger, Luis Weber, Nicolas Patrick Gietzelt, Christoph Bock und der Prüfungsausschuss. Foto: Willy-Brandt-Schule © Willy-Brandt-Schule

Gießen (red). Mit Teamgeist sind vier neue Raumausstatter-Gesellinnen und -Gesellen in Gießen an der Willy-Brandt-Schule in den Handwerksalltag gestartet. Das vor drei Jahren formulierte Ziel, die Prüfung zu bestehen, wurde mit Bravour erfüllt.

In der Raumausstatter-Abschlussprüfung, bestehend aus vier Arbeitsbereichen (Bodenarbeiten, Wandarbeiten, Dekorations- und Polsterarbeiten) hat jede(r) Auszubildende einen Schwerpunkt in einem der vier Bereiche gewählt. Um seine planerischen und handwerklichen Fähigkeiten zu zeigen, wird eine »Prüfungskoje« passend zu einem selbstgewählten Thema gestaltet, geplant und praktisch in vier vollen Arbeitstagen (32 Stunden) ausgeführt.

Im Rahmen eines Fachgespräches wird das Fachwissen über die Verarbeitung der Materialien und den Umgang für die Kunden präsentiert. In dem jeweiligen Schwerpunkt sind erhöhte Arbeitsanforderungen zu erfüllen. Von der Gestaltung eines Golf-Fitting-Studios über Wohnzimmer für junge Leute bis zum Hotelzimmer »Maritimus« reichte die gestalterische Bandbreite.

Christoph Bock (Schwerpunkt Boden/Ausbildungsbetrieb Marc Schäfer, Wetzlar), Nicolas Patrick Gietzelt (Boden/Ausbildungsbetrieb Raumdekor Gietzelt, Herborn), Ines Marie Unger (Dekoration/Ausbildungsbetrieb Deko-Studio Schwab, Hirzenhain) und Luis Weber (Wand/Ausbildungsbetrieb Raumausstattung Florain Kratz, Mücke) legten eine souveräne Prüfung ab.

Nicolas Patrick Gietzelt und Ines Marie Unger nehmen sogar am Landesleistungswettbewerb teil. Pläne für den Besuch der Meisterschule sind ebenfalls schon geschmiedet.

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