Mit Verständnis fürs Handwerk

Während ihrer zwölfjährigen Amtszeit hatte Dietlind Grabe-Bolz immer ein offenes Ohr für die Belange des regionalen Handwerks. Die Angelegenheiten der Handwerker waren ihr wichtig und sie zeigte auch bei kontroversen Themen Verständnis für die täglichen Herausforderungen unserer Gießener Betriebe. Ihre große Stärke ist ihre Nähe zu den Menschen. Dabei vergisst sie auch diejenigen nicht, die in der Stadt keine große Fürsprache erhalten oder auf Hilfe angewiesen sind.

Das hat ihr bei den Gießenern viele Sympathien eingebracht. In den zwölf Amtsjahren hat sich das Gießener Stadtbild positiv verändert. Gießen ist deutlich gewachsen und steht finanziell solide da. Als überzeugte Radfahrerin ist Dietlind Grabe-Bolz eine authentische Vorreiterin in Sachen Klimaschutz. Unter ihrer Führung wurde beschlossen, dass Gießen bis 2035 klimaneutral sein soll. Ein ambitioniertes Ziel, das es nun zu erreichen gilt. Dabei muss Gießen seiner Funktion als Wirtschaftsstandort und Oberzentrum gerecht werden. Das setzt voraus, dass wirtschaftliche Aspekte und Interessen des Umlandes stärker in die verkehrspolitischen Entscheidungsprozesse einfließen. Eine wichtige Aufgabe für ihren Nachfolger.

Björn Hendrischke Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft

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