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Mittelalterliche Kunst im Blick

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Gießen (red). Die Gießener Universitätsbibliothek (UB) besitzt mit der Handschrift 660 ein umfangreich illuminiertes Evangeliar, bei dem es sich um eines der bedeutendsten Objekte der frühen ottonischen Buchmalerei in Köln handelt. Obwohl die Forschung die Handschrift bisher als wichtige Referenz für Datierungsfragen herangezogen hat, steht ihre systematische kunsthistorische und historische Untersuchung bislang aus.

Dies ist das Ziel der Tagung »Das Gießener Evangeliar und die ›Malerische Gruppe‹ der Kölner Buchmalerei um 1000«, die zusammen von den Kunsthistorischen Instituten der Universität Kiel und der Justus-Liebig-Universität in Zusammenarbeit mit der UB vom 8. bis zum 10. September veranstaltet wird. Hier werden Wissenschaftler zu einem intensiven Austausch über dieses herausragende Stück der europäischen Kunst des Mittelalters zusammenkommen.

Interessierte sind besonders zum Abendvortrag von Beate Fricke (Bern) »Lanze, Lorbeer und das Lamm« eingeladen, in dem ein Überblick zur Kunst um das Jahr 1000 gegeben wird. Dieser findet am heutigen Donnerstag ab 18 Uhr im Seminargebäude II, Alter Steinbacher Weg 44, statt.

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