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Mitzwah - Eine gute Tat

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Arbeitseinsatz mit neuen Rechen und Begleitung von Rabbiner Shimon Grossberg. Foto: Jung © Jung

Gießen (kg). Es war sehr heiß um die Mittagszeit auf dem jüdischen Friedhof, als Mitglieder der jüdischen Gemeinde ihre Arbeitsgeräte auspackten, um ein wenig Ordnung auf dem Gräberfeld zu schaffen. Marina Frankfurt, stellvertretende Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Gießen, und die Gemeindemitarbeiter Isaak Kaminer und Igor Romanowski beseitigten Äste und trockenes Laub.

Zwei Mal im Jahr sind auf dem Friedhofsgelände auf dem Rodtberg Mitglieder der Gemeinde bei einem Mitzwah-Einsatz unterwegs, um dem Gartenamt bei der Pflege des jüdischen Teils ein wenig zu helfen. »Mitzwah bedeutet eine gute Tat«, erläutert Marina Frankfurt. Mit dabei war auch Rabbiner Shimon Grossberg, der an einigen Gräbern Gebete sprach. Die Arbeitsgeräte hat der Partnerverein Gießen-Netanya gespendet, es ist Teil einer Gesamtspende von 500 Euro, wie Vorsitzende Marion Balser erklärt.

Rund 4000 Quadratmeter misst das Gräberfeld der jüdischen Abteilung, auf dem auch eine Gedenksäule steht, die vor 40 Jahren errichtet wurde.

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