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Die Jahrgangschöre haben ein Weihnachtskonzert auf dem Schulhof der Liebigschule gegeben.

Liebigschule Gießen

Mozart im kleinen Saal

Die Proben finden unter erschwerten Bedingungen statt, doch wird es in diesem Jahr Weihnachtskonzerte der Liebigschule geben. Die Termine sind am 20. und 21. Dezember in der Kongresshalle.

Gießen. Die Weihnachtskonzerte der Liebigschule haben eine lange Tradition. Doch Corona hat auch hier einiges verändert. Im vergangenen Jahr mussten sie ersatzlos gestrichen werden und auch in diesem Jahr mussten gravierende Einschnitte hingenommen werden: Auf das große Chorkonzert zu Weihnachten wurde ebenso verzichtet wie auf das traditionelle Weihnachtssingen des Chores am 24. Dezember in der Vitos-Klinik.

Diesmal möchte man zumindest wieder in der orchestralen Besetzung spielen - natürlich unter Einhaltung sämtlicher Hygienebedingungen. Geplant sind zwei Konzerte und zwar am 20. und 21. Dezember, jeweils 19.30 Uhr, in der Kongresshalle. Am Montag, 20. Dezember, wird das Orchester spielen. Geplant sind unter anderem Werke von Ralph Vaughan Williams, Howard Shore, Tomaso Albinoni und Wolfgang Amadeus Mozart. Am Tag darauf ist das Vororchester samt verschiedenen Instrumental-AGs an der Reihe. Ausgearbeitet wurde das Programm von den drei Orchesterleitern Jens Velten, Michael Zarniko und Sabine Schuppe, angepasst an die aktuellen Möglichkeiten.

Statt des üblichen Chorkonzerts gab es ein weihnachtliches Singen der einzelnen Jahrgangschöre am Dienstagvormittag auf dem Schulhof, zu dem sich auch einige Eltern und viele Schüler einfanden. Komplizierter ist jedoch die Organisation der beiden Orchesterkonzerte, denn die Probensituation ist eine besondere: Die Gruppen müssen mit Abstand einzeln üben. Für eine gemeinsame Probe mit allen muss jedes Mal ein besonderer Raum angemietet werden, denn es gibt keine passenden Räume an der Schule, in der alle Orchestermitglieder unter den aktuellen Hygienebedingungen spielen können. »Andere Schulen können in ihre Turnhalle ausweichen«, erläuterte Jens Velten, Fachsprecher Bereich Musik. »Diese Möglichkeit haben wir nicht, da wir zurzeit keine Turnhalle haben. Das bedeutet einen erhöhten logistischen Aufwand, weil wir immer in andere Räume ausweichen müssen. Notwendigen Dinge wie Notenständer oder Musikinstrumente müssen dorthin und wieder zurück transportiert werden«.

Trotz der Widrigkeiten stehen zwei Konzerte in der Kongresshalle auf dem Plan. Um die geforderten Abstände einzuhalten, wird der gesamte kleine Saal zum Orchesterraum. Insgesamt dürfen jedoch nur 249 Personen in die Halle und das unter 2G-plus-Bedingungen. »Unsere Musiker werden vorab von uns getestet«, erläuterte Velten. Da die Mitwirkenden bereits rund 80 Personen sind, bleiben nur wenige Karten zur freien Verfügung. »Die Angehörigen der Musiker haben zunächst den Vorrang. Wir haben hierzu eine interne Abfrage gestartet«, erläutert Velten. Die Restkarten sind über einen online-Ticketservice abrufbar. Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, wird es einen Livestream von beiden Konzerten geben.

Sämtliche Informationen sind abrufbar unter: https://www.liebigschule-giessen.de/faecher-und-angebote/musik/#konzerte-und-termine.

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