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Nach drei Jahren Pause drei Tage gefeiert

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Charlys Gaudiexpress gestaltete musikalisch das Burschen- und Mädchenschaftstreffen. Foto: Jung © Jung

Die »Räärer« Kirmes mit Fassbieranstich, Blasmusik und Burschenschaftstreffen war eine »gute Sause«. Das attestierte sogar ein Busecker der sich zuvor vom Lärm aus dem Stadtteil belästigt fühlte.

Gießen (kg). Nach drei Jahren Pause ging es wieder rund auf dem Festplatz hinter der Turnhalle: Die Burschenschaft »Edelweiß« Rödgen feierte die traditionelle »Räärer« Kirmes. Und viele Helfer machten sich auf dem Volksfest nützlich, Vereine steuerten ihren Teil bei, damit schön und ausgiebig gefeiert werden konnte.

Am Freitagabend lockte der Fassanstich - ein Muss bei der Rödgener Kirmes - viele Gäste bei sommerlichen Temperaturen ins Zelt. Blasmusik von der Kapelle Egerland, Spanferkel und Pfeffi Spezial standen im Mittelpunkt des Abends, die Veranstalter sprachen von einem »unglaublichen Auftakt«. Ein Großen-Busecker beklagte sich auf Facebook über die Lautstärke noch nachts um zwei Uhr und bat darum, am kommenden Abend darauf zu achten. Und er wünschte »weiterhin eine gute Sause«.

Die Männer von »Edelweiß« reagierten prompt, entschuldigten sich und luden ihn und seine Familie zum Mittagessen ein. »Danke für die coole Einladung«, schrieb er nach Rödgen zurück und versicherte, der Ärger sei vergessen und versprach, vorbeizukommen.

Von einem »Mega Burschen- und Mädchenschaftstreffen« schrieben die »Wilden Hexen«, die vom anderen Ende der Stadt, aus Allendorf/Lahn nach Rödgen kamen und tüchtig mitfeierten. Auch die Busecker Burschen der Teutonia 1925 fühlten sich wohl, positionierten sich vor der Bühne und mischten kräftig beim Auftritt von »Charlys Gaudiexpress« mit.

Zum Frühschoppen am Sonntagmorgen spielte die Blaskapelle vom Musikverein Allendorf/Lahn auf, neben Freibier lockten Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen in das Zelt, das sich schon vormittags tüchtig aufheizte.

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