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Nächster Schritt zur Lahnwelle

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Politiker und Initiatoren haben seit 2021 die Lahnwelle im Blick. Archivfoto: Berghöfer © Red

Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher präsentiert Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Lahnwelle in Gießen.

Gießen. (red./olz). Es ist zuletzt ein wenig stiller geworden um die Lahnwelle, die als Attraktion künftig Sportler in die Stadt locken soll. Das hat sich geändert. »Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher hat in der letzter Woche Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie die Initiatoren des Projekts ›Lahnwelle‹ zur Erläuterung der Machbarkeitsstudie eingeladen«, berichtet die Stadt in einer Mitteilung.

Als Fazit sei festzuhalten, dass aus technischer Sicht am Standort »Stadtwerkewehr« gute Voraussetzungen für eine stehende Welle vorzufinden seien. Gleichfalls habe das Team um Prof. Markus Aufleger mit der Studie auch die Möglichkeit der Stromgewinnung untersucht. Die Stadtwerke Gießen widmeten sich dieser Frage aus wirtschaftlicher Betrachtung heraus. »Wir werden nun mit großer Sorgfalt die ökologischen Auswirkungen des Projektes und seine Finanzierbarkeit zu betrachten haben. Die Machbarkeitsstudie stellt den ersten Schritt für eine sorgsame Bewertung des Gesamtprojektes dar. Das vorliegende Gutachten sowie Prof Auflegers Ausführungen vom Donnerstag sind jedenfalls sehr motivierend ausgefallen«, so der Oberbürgermeister. Die Gespräche mit den entsprechenden Institutionen würden nun beginnen, so Becher. Dazu werde er eine Projektgruppe für die Begleitung des Vorhabens einsetzen. »Wenn es gelingt, die Lahnwelle umzusetzen, wäre das ein großer Gewinn für das Sportangebot, für Freizeit und Tourismus sowie zur weiteren Steigerung der Gesamtattraktivität der Stadt«, resümiert der Oberbürgermeister.

Bereits im vergangenen September hatte der damalige Bürgermeister Peter Neidel das Zwischenergebnis der Machbarkeitsstudie präsentiert. Es war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Lahn im Bereich Gießen gut für eine solche Welle geeignet sei. Ende des vorangegangenen Jahres seien Vertreter des »Projektes Lahnwelle« auf ihn zugekommen, hatte der Unionspolitiker im September des vergangenen Jahres berichtet. Er sei von Anfang an begeistert gewesen. Nach einigen Vorbetrachtungen hatte die Stadt Aufleger als Experten beauftragt.

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