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Neue Ausstellung zeigt Sammlung in Kunsthalle

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Marburg (red). »Why can’t we live together - Collection Peters-Messer in Marburg« lautet der Titel einer neuen Ausstellung, die am 25. März in der Kunsthalle Marburg eröffnet wird. Die Sammlung Florian Peters-Messer kombiniert bekannte Positionen zeitgenössischer Kunst mit Werken junger Künstler. Sie umfasst mit Arbeiten von mehr als 20 Beteiligten ein breites Spektrum künstlerischer Haltungen, die sich mit den Lebensbedingungen der Gegenwart auseinandersetzen und politische sowie gesellschaftliche Entwicklungen reflektieren - mal mit verstörender Direktheit, mal in expressiven Gesten oder von konzeptueller Klarheit.

Raumgreifende Installationen gehören genauso dazu wie Malerei, Zeichnung, Fotographie und Videokunst. Der Titel der Ausstellung stellt die Frage nach dem Verhältnis von Individuum und Gesellschaft, die sich laut dem Soziologen Andreas Reckwitz seit den 1970ern in eine »Gesellschaft der Singularitäten« verwandelt hat. Die Auswahl der im Kunstmuseum gezeigten Werke richtet den Fokus auf das Verhältnis zwischen Staat und dem Einzelnen, zwischenmenschliche Begegnungen und Selbstbefragung. Der aus Viersen stammende Florian Peters-Messer ist Sammler und Kurator.

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