Neue Mensa für die Ludwig-Uhland-Schule in Gießen

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GIESSEN - (olz). Die nächste Schulbaustelle steht vor der Tür. Die Stadt plant einen Erweiterungsbau für die Ludwig-Uhland-Schule, der neben einer Mensa auch Funktionsräume umfasst. "Die Baumaßnahme wird im nächsten Jahr umgesetzt", sagt die zuständige Stadträtin Astrid Eibelshäuser. An Baukosten sind 4,36 Millionen Euro vorgesehen.

Doch bevor das neue Gebäude entstehen kann, muss Altes weichen. Pavillons auf dem Gelände aus den 60er Jahren werden "abgerissen, ebenso das Haus mit der Hausmeisterwohnung und die kalte Pausenhalle", erklärt Eibelshäuser. Die Pavillons befänden sich in einem baulich sehr schlechten Zustand, heißt es in der entsprechenden Beschlussvorlage für die Stadtverordnetenversammlung.

In zwei Schichten

Und weiter: "Außerdem entspricht der bestehende notdürftig genutzte Speiseraum mit kleiner Spülküche nicht den Anforderungen an kindgerechte räumliche Bedingungen für die Mittagsverpflegung." Zukünftig solle die Mensa 320 Schüler in zwei Schichten zu je 160 Schülern das Essen ermöglichen. "Die Küche ist als Ausgabeküche mit der Möglichkeit, einzelne Komponenten vor Ort zu erwärmen, konzipiert. Die Mensa kann multifunktional genutzt werden", heißt es in der Vorlage. Der Erweiterungsbau als einzeln stehendes Solitärgebäude mit 1000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche sei unumgänglich.

Der Plan des Neubaus resultiert aus einem Architektenwettbewerb. Ziel sei es nicht nur gewesen, eine "zukunftsweisende Erweiterung" für die Ludwig-Uhland-Schule zu schaffen. Gleichzeitig sollte ein hochwertiger städtebaulicher Entwurf entstehen. Denn "der Aulweg hat sich durch neue Forschungsgebäude stark verändert", hebt die Stadträtin hervor. Diesen Neuerungen soll der Schulerweiterungsbau unter städtebaulichem Aspekt Rechnung tragen. Er biete künftig auch Platz für kulturelle Bildung und Ganztagsbetreuung, so die Schuldezernentin.

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