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Nicht nur ein großartiger Astronom

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Wie im Mathematikum üblich kann auch in der Sonderausstellung über Johannes Kepler viel experimentiert werden. Foto: Jung © Jung

Eine neue Sonderausstellung in Gießen beleuchtet die bisher wenig bekannten mathematischen Erkenntnisse von Johannes Kepler. An zehn Stationen gibt es auch wieder viel zu experimentieren.

Gießen (kg). Das Mathematikum feiert am 19. November seinen 20. Geburtstag. Rund um dieses Jubiläum gibt es viel Neues zu entdecken. Den Anfang macht nun eine Sonderausstellung, die sich dem Mathematiker Johannes Kepler widmet. Johannes Kepler war ein großartiger Astronom und ein experimentierfreudiger Mathematiker. Er kam im Dezember 1571 in der Stadt Weil in Baden-Württemberg zur Welt und starb 1630 in Regensburg. Seine mathematischen Erkenntnisse sind bisher wenig bekannt. Das Mathematikum will diese Seite des Wissenschaftlers daher besonders beleuchten. Gefördert wird die Schau von der gemeinnützigen Stiftung der Sparkasse Gießen. Museumsleiter Prof. Albrecht Beutelspacher dankte allen Beteiligten für die Unterstützung und erwähnte vor allem die Kolleginnen Christine Kögler und Laila Samuel.

Zehn Stationen

Mehr als zehn Stationen laden zum Mitmachen und Experimentieren ein. Sie zeigen spielerisch, wie Kepler das Sonnensystem mathematisch erklärte und was es mit der Kepler’schen Fassregel auf sich hat. Mithilfe eines Stabes lässt sich das Volumen von Fässern errechnen. Präsentiert wird ferner, welche geometrischen Körper und Muster Kepler erfunden hat. Dem Wissenschaftler war es zudem gelungen, zu verdeutlichen, wie sich Planeten um die Sonne herum bewegen.

Drei Führungen

Zur Ausstellung gibt es auch einen Vortrag. Am Donnerstag, 10. November, um 18 Uhr spricht der Wissenschaftshistoriker und Kulturmanager Pierre Leich (Nürnberg) über »Johannes Kepler und die copernicanische Wende«. Führungen finden am 16. Oktober, 13. November und 11. Dezember jeweils ab 14 Uhr statt.

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