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Nicht nur hilflos zusehen

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Gemeinsam helfen: Hier verpacken Lehrerinnen der Sophie-Scholl-Schule die Hygieneartikel. © Lebenshilfe Gießen

Gießen (red). Die Sophie-Scholl-Schule hat sich an Spendenaktionen für die Ukraine beteiligt. Kinder und Eltern haben 56 Hilfspakete gesammelt. Diese wurden an die internationale Hilfsorganisation GAiN übergeben, die die Hilfsgüter an die ukrainische Grenze befördert. Anja Kuhl vom Schulleitungs-Team berichtete, dass die Aktion vom Kollegium initiiert und umgesetzt worden ist.

Zahlreiche Lehrer*innen haben geholfen, die Pakete zu sortieren, mehrsprachig zu beschriften und zu verpacken. »Es war toll, etwas tun zu können und wir sind stolz auf die Schülerinnen und Schüler und Eltern, dass so viele Pakete gespendet worden sind«, erklärt Kuhl. Begeistert erzählt sie von den eigenen Ideen der Schulkinder, sie wollten schließlich auch selbst aktiv werden: Aus eigener Initiative heraus haben sich einige der Sechst- bis Zehntklässler zu einem Muffin-Verkauf in den Pausen entschlossen. Alle Einnahmen wurden ebenfalls an GAiN gespendet. So kamen 550 Euro zusammen.

»Durch die Aktionen können die Lernenden besser mit der Situation umgehen. Seit Ausbruch des Krieges gibt es in unseren Begrüßungsrunden am Morgen fast kein anderes Thema mehr«, merkt die Schulleiterin an. »Deshalb wollen die Schüler*innen helfen, um nicht nur hilflos zuzusehen, was gerade auf der Welt passiert.« Wer ebenfalls helfen möchte und Hygienepakete für ukrainische Familien an GAiN spenden möchte, kann diese an der Adresse GAiN, Siemensstraße 13, 35394 Gießen abgeben.

Weitere Infos unter: https://www.gain-germany.org/fileadmin/Content/Download/Hygienepaket_Ukraine.pdf

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