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Nicht wie Hund und Katz

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Meistens ein Herz und eine Seele: Hund »Tom« und Katze »Maja«. Foto: Jaqueline Gorman © Jaqueline Gorman

Gießen. Gleich zwei Mitbewohner auf vier Pfoten hat Jaqueline Gorman. Und auch, wenn sich Hund und Katz laut Sprichwort eigentlich so gar nicht grün sind, kann man das von »Tom« und »Maja« nicht behaupten - wie das Foto deutlich zeigt.

»Tom« lebt bereits seit 2009 bei Familie Gorman. Damals war der Rüde mit dem hellbraunen Fell knapp ein Jahr alt - und wurde in seinem neuen Zuhause nicht nur von seinen Zweibeinern begrüßt, sondern auch von Kater »Paul«. »Paul« war damals bereits acht Jahre alt und »eindeutig der ›Chef‹ im Haushalt«, erinnert sich Jaqueline Gorman.

Hund und Kater seien gut miteinander zurecht gekommen, »weil ›Tom‹ noch jung war und von vornherein deutlich gemacht bekommen hat, dass der Kater so ziemlich alles darf«. Ab und an habe es aber natürlich auch Kabbeleien gegeben, die Regeln des gemeinsamen Zusammenlebens habe eindeutig der Kater bestimmt.

»Als ›Peter‹ mit 18 Jahren im Garten für immer eingeschlafen ist, wollten wir zunächst mit der Anschaffung einer weiteren Katze warten«, sagt Jaqueline Gorman. Womit die Familie aber nicht gerechnet hatte: Hund »Tom« trauerte um seinen tierischen Mitbewohner und schien »Peter« schmerzlich zu vermissen. Und zwar so sehr, dass er nach dem Tod des Katers sogar kaum noch gefressen hatte.

»Umso begeisterter war ›Tom‹, als wir mit der kleinen Katze ›Maja‹ nach Hause gekommen sind.« Das schwarze Katzenmädchen komplettiert nun Familie Gorman - und wurde schnell von »Tom« in sein Hundeherz geschlossen.

Manchmal wird es aber auch den besten Freunden zu viel und zu viel Nähe kann scheinbar auch Vierbeiner erdrücken: »Die Freude darüber, dass die kleine Katze ›Tom‹ gewähren ließ und seine Nähe suchte, ließ nach einiger Zeit etwas nach. Manchmal bekommt man nämlich mehr als man sich eigentlich gewünscht hat. In der Summe der Teile mögen sich die beiden aber sehr gerne.«

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