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Nobelpreisträger der Chemie treffen sich

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Gießen (red). Die Lindauer Nobelpreisträgertagungen haben sich zu einem einzigartigen internationalen Wissenschaftsforum entwickelt und bieten jährlich die Möglichkeit zum Austausch verschiedener Generationen, Kulturen und Disziplinen. In diesem Jahr können gleich fünf Chemikerinnen und Chemiker der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) dabei sein, wenn sich vom 25.

Juni bis 1. Juli 35 Nobelpreisträgerinnen und -träger des Fachs Chemie am Bodensee treffen. Die Auswahl folgt strengen Kriterien.

Fünf Teilnehmer von der JLU

Aus der Arbeitsgruppe von Prof. Peter R. Schreiner fahren die beiden Doktoranden Bastian Bernhardt und Marcel Ruth sowie der Alexander von Humboldt-Stipendiat Dr. Fumito Saito (inzwischen an der LMU München) mit nach Lindau. Zudem sind die Doktorandin Svenja Otto aus der Arbeitsgruppe von Prof. Jürgen Janek und der Vertrauensdozent für die Chemie, Prof. Siegfried Schindler, dabei. Die Teilnehmer der Tagung können sich nicht nur hochkarätige Vorträge anhören, sondern erhalten auch die Gelegenheit, sich direkt mit den anderen Preisträgern auszutauschen. Sie bleiben automatisch ständige Mitglieder des Lindauer Alumni-Netzwerks und Botschafter des wissenschaftlichen Dialogs.

Der Schwerpunkt der Lindauer Tagungen wechselt jährlich zwischen den drei wissenschaftlichen Disziplinen des Nobelpreises, Physik, Chemie oder Physiologie/Medizin. Alle fünf Jahre findet eine interdisziplinäre Tagung statt, alle drei Jahre die Lindauer Tagung der Wirtschaftswissenschaften. Die vielfältigen Formate des wissenschaftlichen Programms - Vorträge, Diskussionen und vieles mehr - ermöglichen den Dialog untereinander und regen den Austausch von Wissen, Ideen und Erfahrungen zwischen den Trägerinnen und Trägern des Nobelpreises und dem wissenschaftlichen Nachwuchs an.

Weitere Informationen: https://www.lindau-nobel.org/de/71st-lindau-nobel-laureate-meeting-2022.

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