OB-Wahl in Gießen: Wright und Becher gehen in Stichwahl

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GIESSEN - Es hat bis weit in die Nacht zum Montag gedauert, bis bei der Oberbürgermeisterwahl in Gießen auch der allerletzte der 93 Wahlbezirke (davon 28 für Briefwahl) ausgezählt war. Nun steht es fest: Zwischen Alexander Wright (Grüne; 30,66 Prozent) und Frank-Tilo Becher (SPD; 30,26) wird es sich in der Stichwahl am 24. Oktober entscheiden, wer künftig den Chefsessel im Gießener Rathaus innehat.

Frederik Bouffier (CDU; 29,52 Prozent) lag bei dem überaus spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen lange auf dem zweiten Platz hinter Becher, musste sich dann jedoch auch noch Wright geschlagen geben. Der Grüne profitierte nicht zuletzt von der enorm hohen Quote seiner Anhänger bei der Briefwahl, die hier die sechs erfolgreichsten Wahlbezirke bildeten, mit Werten von 47 bis knapp 54 Prozent, und die zu den zuletzt ausgezählten gehörten. Mit deutlichem Abstand rangieren die von Anfang an als Außenseiter geltenden Mitkandidaten Marco Rasch (Die Partei; 7,07 Prozent) und Thomas Dombrowski (parteilos; 2,48) auf den Plätzen vier und fünf. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 68 Prozent.

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