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Oberhessisches Museum stellt Projekt vor

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Gießen/Berlin (red). Eines der wichtigsten derzeit im Aufbau befindlichen Projekte des Oberhessischen Museums ist es, seine Themen und Geschichten anhand des im Alten Schloss ausgestellten Stadtmodells virtuell zu vermitteln. Nun wurde das Haus eingeladen, seine Arbeit am 24. Juni bei einer Werkschau in Berlin vorzustellen. Diese Veranstaltung ist Teil eines deutschlandweiten Verbundprojekts für die digitale Kulturvermittlung, mit dem von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz unterschiedlich ausgerichtete Museen vernetzt und gefördert werden.

Die aktuelle Werkschau mit 27 Projekten wird bei einem Rundgang mit Kulturstaatsministerin Claudia Roth am Freitag, 24. Juni, im Zentrum für kulturelle Bildung der Staatlichen Museen in Berlin eröffnet. Das Gießener Stadtmodell wird mit Hilfe der Förderung mit digitalen Ergänzungen erweitert, die in der Museumspraxis so noch nicht existieren: Straßenzüge werden virtuell und real hinzukommen, Gebäude werden digital begehbar - Besucher werden in das Leben der Bewohner eintauchen können. Das neue Stadtmodell soll damit zukünftig in einen multisensorischen Rundgang eingebettet werden, in einen Audiowalk durch das gesamte Museum, der auf spielerische, aktivierende und sinnliche Weise durch digitale Formate in die erzählerische Welt der Stadtgeschichte führt, wie das Haus ankündigt.

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