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Oberhessisches Museum sucht nach Objekten

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Gießen (red). Das Oberhessische Museum sucht Objekte zur Gießener Stadtgeschichte. Derzeit arbeitet das Haus an der Umsetzung einer neuen Dauerausstellung, die voraussichtlich im Sommer 2025 eröffnet wird. Darin sollen Themen aus der Gießener Stadtgeschichte vertreten sein, die bisher noch nicht gezeigt wurden und zu denen das Museum nur wenige Objekte besitzt.

Daher sollen nun interessante Objekte und ihre Geschichten ausfindig gemacht werden. Die Stücke sollten aus der Zeit ab etwa 1850 stammen, wobei folgende Themenschwerpunkte zur Stadtgeschichte gesetzt werden können: Amerikaner, etwa Mobiliar aus dem US-Depot, Tickets von Veranstaltungen. Industriegeschichte, etwa: Alte Geräte, Maschinen, Produkte aus Firmen wie Heyligenstaedt oder Poppe. Firmengeschichten, etwa: Werbegeschenke, Kleiderbügel, Reklameschilder. Jüdisches Leben, etwa Universitätsgeschichte. Plakate von Protestaktionen, Erinnerungen an Studentenverbindungen. Zeit des Nationalismus, etwa (Sport-)Vereine. Nachkriegszeit. Es kann sich um Fotos, alte Videos oder Alltagsgegenstände handeln, die eine Geschichte oder von persönlichen Erinnerungen erzählen. Aber auch Zeitzeugen, die wichtige Ereignisse in Gießen erlebt oder mitgestaltet haben, sind eingeladen, ihre Geschichten zu teilen. Dazu kann man sich unter museum@giessen.de melden oder das Formular unter www.giessen.de/sammlungsaufruf ausfüllen. Außerdem wird das Museumsteam auf dem Gießener Wochenmarkt für Fragen, Ideen und Objektvorschläge bereitstehen: zunächst am Mittwoch, 23. und 30. März, 10 bis 14 Uhr.

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