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Wollen in Zukunft weiter CO2 einsparen (von links): Markus Haas, Ilona Roth, Peter Wolf (alle Sparkasse Gießen) sowie Matthias Funk und Thomas Wagner von den Stadtwerken.

Ökologischen Fußabdruck verkleinern

Gießen (red). Die Sparkasse Gießen unterzeichnete Ende 2020 die »Selbstverpflichtung deutscher Sparkassen für klimafreundliches und nachhaltiges Wirtschaften«, in der sie sich verpflichtet, bis zum Jahr 2035 CO2-neutral zu werden. »Nachhaltigkeit ist für uns eine Balance aus ökologischer, sozialer und unternehmerischer Nachhaltigkeit«, so Peter Wolf, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Gießen.

»Mit unserer unternehmerischen Haltung, unseren Produkten und unseren gesellschaftlichen Initiativen wollen wir uns als Sparkasse für die Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks unserer Region einsetzen«, so Vorstandsmitglied Ilona Roth.

Für die Sparkasse Gießen ist der Weg bereits ein Teil des Ziels. So bezieht sie ihren Strom beispielsweise ausschließlich von einem örtlichen Energieversorger. Umbauten und Sanierungen werden konsequent mit Blick auf eine möglichst optimale Energieeffizienz durchgeführt. Bestehende Leuchtmittelkomponenten werden sukzessive durch energiesparende Varianten ersetzt.

Auf dem Dach des Sparkassen-Gebäudes in der Talstraße wurde eine neue Photovoltaikanlage installiert. Dieses Projekt wurde von der Stadtwerke Gießen AG (SWG) begleitet und umgesetzt. »Wir freuen uns sehr, dass die Sparkasse uns als Partner für den Bau des Sonnenkraftwerks ausgewählt hat und wir hier unser Know-how in Sachen erneuerbare Energien unter Beweis stellen dürfen«, erklärt Matthias Funk, Technischer Vorstand der SWG. Mit dem so gewonnenen Strom wird der Bedarf vor Ort umweltfreundlich abgedeckt und der Überschussstrom in das öffentliche Netz der SWG eingespeist.

Damit geht das Kreditinstitut mit gutem Beispiel voran und ergreift Maßnahmen, um Energiekosten zu senken und CO2-Emissionen zu reduzieren. Durch die Installation der Solaranlage auf dem sparkasseneigenen Gebäude werden jährlich 91 000 kWh Solarstrom produziert. Insgesamt werden etwa 42 800 Kilogramm CO2 im Jahr eingespart.

»Das Thema Energiesparen rückt durch steigende Energiepreise und Klimaveränderungen immer mehr in den Vordergrund. Wir arbeiten daran, noch mehr Dächer mit Photovoltaikanlagen auszustatten«, ergänzt Wolf.

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