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Offener Ruderclub für alle Gießener

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Eine gute Bilanz für das Geschäftsjahr 2021 zog der wiedergewählte Vorsitzende Kai Frenzel auf der Jahreshauptversammlung des Gießener Ruderclubs Hassia 1906.

Gießen (red). Die Mitglieder des Ruderclubs Hassia 1906 haben auf der Jahreshauptversammlung den geschäftsführenden Vorstand vollständig wiedergewählt, beim erweiterten Vorstand gab es nur geringfügige Veränderungen. Das Gremium bilden: Kai Frenzel, Dr. Norbert Bach und Steffen Kohlitz als Vorsitzende, Rechner sind Christian Ahlemeyer und Sandy Koschinsky, Schriftführer ist Dr. Frank Müller-Schlösser. Dem erweiterten Vorstand gehören Robina Wagner als zweite Schriftführerin und die Trainer Marlon Welsch (Rudern) und Ulrike Kohlitz (Paddeln) an.

Eine gute Bilanz zog Frenzel für das Geschäftsjahr 2021 und gab auch einen zuversichtlichen Ausblick für das Jahr 2022. »Während in der Pandemie viele Vereine mit Mitgliederrückgängen zu kämpfen hatten, konnte die Hassia ihr Potenzial nutzen und dank guter Trainingsangebote neue Mitglieder gewinnen«. Insgesamt 322 Mitglieder zählten die Hassianer zum Jahresende, ein Nettozuwachs von 18 bei 41 Anmeldungen und 23 Abmeldungen. »Insbesondere das Trainingsangebot im Jugendrudern und Anfängerrudern im Erwachsenenalter hat uns besondere Nachfrage beschert« so der Vorsitzende weiter. Dies war vor allem dem konstanten Angebot an Übungsleitern zuzuordnen, die eine systematische Aufbauarbeit betrieben haben. Der fortgesetzte Erneuerungszyklus des Bootsparks mündete im zweiten Jahr in Folge in diversen Neuanschaffungen und der Ausmusterung von altem Bootsmaterial. Zufrieden auch die Ergebnisse im reduzierten Regattajahr 2021 sowohl beim Drachenboot als auch beim Rudern - hier war 2021 vor allem ein historischer Höhepunkt durch die Olympiateilnahme von Ausnahmeathlet Marc Weber zu berichten.

Rechner Christian Ahlemeyer präsentierte, trotz reduzierter Einnahmen, ein gutes Ergebnis. Beim Ausblick auf die Jahre 2022/ 2023 wird der Vorsitzende Frenzel jedoch deutlich: »Unser Verein wird sich bedingt durch hohe allgemeine Preissteigerungen und die damit verbundenen Unterhaltungskosten für das mittlerweile 40 Jahre alte Vereinsheim intensiv mit der Bestandserhaltung beschäftigen müssen«.

Als Folge wurde eine Beitragsanpassung beschlossen. »Ob das reicht, wissen wir heute nicht. Darüber hinaus müssen wir uns darauf fokussieren, das Sportangebot weiterhin attraktiv zu halten, das hat oberste Priorität für uns als Sportverein. Die Hassia wird traditionsgemäß ein offener Ruderclub für alle Gießener bleiben«, betont Frenzel.

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