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»Omas« stellen Waffenlieferung in Frage

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Gießen (red). In der aktuell sehr schwierigen Situation, hervorgerufen durch den Angriffskrieg Russlands, diskutieren auch die »Omas gegen Rechts« die Frage von Waffen- lieferungen und weiterer Aufrüstung intensiv. »Hätte Russland die Ukraine nicht angegriffen, wenn unser Rüstungsetat nicht 50, sondern 80 Milliarden Euro betragen hätte?« Unter anderem diese Frage werfen die »Omas« in einer Pressemitteilung auf und führen aus, dass die Militärausgaben in der Bundesrepublik und Frankreich 2020 je knapp 53 und in den USA 778 Milliarden Dollar betragen hätten - Russland hätte knapp 62 Milliarden Dollar dafür ausgegeben.

Die Gießener Gruppe sorgt sich darum, dass notwendige Maßnahmen wie die sozial-ökologische Umstellung der Industrie und des Verkehrswesens, die Aufstockung des sozialen Wohnungsbaus oder weitere Investitionen im Bildungs- und Sozialbereich bei der Erhöhung des Verteidigungshaushalts auf der Strecke bleiben.

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