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Philippinische Pflegekräfte dankbar

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Heinrich Treutner wird nach seiner gelungenen Operation auch von philippinischen Pflegekräften betreut, für die seine »Lotus«-Hilfsprogramme vor 15 Monaten ein besonderes Willkommensprogramm in Gießen gestartet hatten. © privat

Gießen (red). Als im Herbst 2020 das Gießener Uniklinikum 41 philippinische Pflegekräfte aufnahm, stand für Heinrich Treutner fest, dass er mit seinem Verein »Lotus-Hilfsprogramme« den jungen Menschen aus Fernost bei der Integration in unser Alltagsleben helfen will.

Mit seiner »Lotus«-Hilfsorganisation hat der Rödgener seit 2005 mehreren tausend Menschen, vornehmlich Kindern, auf den Philippinen in zahlreichen Projekten aus sozialer und gesundheitlicher Not geholfen. Gemeinsam mit seinen Vorstandsmitgliedern Dr. Gerd Cyrus und Barbara Rickenberg-Muhly wurde Kontakt zum Uniklinikum und den philippinischen Pflegekräften aufgenommen, um herauszufinden, welchen Bedarf die Pflegekräfte haben. Schließlich kamen sie in Gießen nur mit einem Koffer an. Diese waren freudig überrascht, hier in Gießen eine Organisation vorzufinden, die vornehmlich Hilfsprogramme in ihrem Heimatland betreut.

Die Wunschliste umfasste Winterkleidung, Dinge des alltäglichen Bedarfs, Einrichtungsgegenstände, elektronische Geräte und auch Fahrräder. Über das »Lotus«-Netzwerk und große Sammelaktionen konnten nahezu alle Wünsche erfüllt werden. Leider verhinderte die Pandemie eine geplante Intensivierung persönlicher Kontakte und von Besuchsprogrammen in der heimischen Region. Diese sind jedoch weiterhin geplant.

Im Rahmen einer sehr gut verlaufenen Operation von Heinrich Treutner im Gießener Uniklinikum nutzten die philippinischen Pflegekräfte jetzt die Gelegenheit, sich bei Heinrich Treutner für sein Engagement persönlich zu bedanken. Besonders freute sie, dass sie mit ihm Kommunikation in ihrer Muttersprache (Tagalok) halten konnten.

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